Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 68:
Wahre Liebe
27.03 - 29.03.09

Bild_3Wir bleiben dieses Wochenende in Hagen. Was wir da treiben? Welch blöde Frage, renovieren natürlich.

Was wären wir, wenn wir nicht irgendwo renovieren dürften ?- Aaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh.

Marion muss mich über alles lieben, denn sie will freiwillig das Tor zum Sauertopf, ähm Sauerland, öffnen und das wunderbar überschuldete Hagen NRW mit ihrer Anwesenheit beglücken. Man könnte auch sagen, sie will zu mir ziehen und vorbei wird es sein mit meiner gepflegten Ruhe.
Aber Frauen ziehen ja nicht einfach so um, - da muss ja erst einmal das Nest gemacht werden.
Also, das kann so nicht bleiben, dies muss anders und diese Fliesen, ihhh,tönt es über Halden. Und daher ist mal wieder renovieren angesagt - hatten wir ja lange nicht, wolle - heul.

Die Baumärkte freuen sich wieder und wir kaufen Laminat und "solch Sachen" ein.

So entschwinden die Möbel und der Teppichboden aus Zimmer Nummer 1 und es wächst am Wochenende eine Laminatfläche.
Diese Laminatfläche werde ich im Laufe der Woche mit den Möbeln aus meinem Arbeitszimmer beschweren, werde kartonweise Sachen ein- und wieder auspacken und mich wundern, wie viel Schund man in Schränken unterbringen kann.
Dabei werde ich mich von einer Menge lieb gewonnener, aber im Prinzip unnützer Dingen trennen, aber trotzdem nicht genug Platz haben.
So wird mein kleines Malzimmer mein neues Arbeitszimmer.
(Anmerkung Marion: Da hat er nie drin gemalt!!!)
( Peter: Wann denn? Renovier doch dauernd. GGGGGG)

Mein schönes (schnief), großes (trauer), wunderbares (heul), lichtdurchflutetes (Tränen in Augen) immer bestens aufgeräumtes (lüg) Arbeitszimmer -- wird das neue Schlafzimmer (stöhn).
(Anmerkung Marion: Lichtdurchflutet??? Dass ich nicht lache! Hat das arme Zimmer je das wunderschöne Tageslicht gesehen? Da waren IMMER die Jalousien runter. Ich befreie es jetzt zu einem neuen Dasein.)
(Peter: Wie, da gibt es Jalousien? Deshalb habe ich so schlecht gesehen. Dann brauche ich ja doch nicht zu Fielmann - freu)

Das Schlafzimmer wird die Leiden einer Lehrerin ertragen müssen und mutiert zum Frauenarbeitszimmer.

Muss ich noch erwähnen, dass auch die Küche einer Erneuerung bedarf?

Und so werde ich in den nächsten Wochen und Monaten mein Kreuz und eine Menge Schränke und Kartons tragen.

Wahre Liebe eben.