Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 66:
Nimm Holz mit
13.03.- 15.03.09

Bild_10Am Freitag, den 13. starten wir wieder in Richtung Hessen. Ich möchte die Elektrik umklemmen und muss dafür noch eine Leitung verstecken. Hierzu habe ich Kabelkanal und Deckenleisten bestellt, die schon nach Verni geliefert worden sind und bei Jörg lagern, weil er auch noch Abdeckleisten brauchte.

Marion will gleich bis zum Friseur fahren und wird später eintrudeln.

Ich hole mir schon mal die Leisten bei Jörg ab und fotografiere die Sicherheitsgruppe am Boiler. Mal schauen, ob ich einen Ersatz bekomme.

Marion kommt mit neuen Haaren ins Haus :-)

Am Samstag fahren wir in Richtung Ödelsheim und besuchen den neuen Holzmarkt. Hier lernen wir Alex kennen. Der Verkäufer wohnt auch in Verni - die Welt ist klein.

Eigentlich wollten wir nur schauen, aber dann finden wir Lärchenbohlen zu Sonderpreisen und schlagen gleich wieder zu. 45 qm werden geordert, Lieferung inbegriffen. Alex will uns die Bohlen liefern.

Gegen Abend macht er das dann auch. Viele geriffelte Bretter machen sich anschließend im Keller breit. Boh, wer soll die denn alle verarbeiten?

Am Sonntag ist heimfahren angesagt. Alle Sachen in Karlchen verstaut. Aber Karlchen springt nicht an. Er hatte einen Kampf mit wilden Tieren – Marderschaden. Bernd und Ede können auch nicht helfen, also muss der ADAC ran. Das dauert allerdings ein Weilchen. Marion beschließt, erst einmal zu warten. Immerhin könnte es sein, dass ich in Verni fest hänge. So trinken wir einen Beruhigungstee.

Der ADAC kommt, sieht und versuch zu helfen. Leider hat der Marder ganze Arbeit geleistet.

Der nette und freundliche Monteur muss passen. Hier im Dunkeln und bei Regen hat er zwar die Zündkabel flicken können, aber irgendwo ist noch ein weiterer Schaden vorhanden.
Nassgeregnet und leicht betrübt haben wir jetzt ein kleines Problem.
Wir entschließen uns, den Autoschlüssel bei Ede abzugeben und Montag die Fordwerkstatt in Uslar anzurufen. Die müssen dann den Schlüssel bei Ede abholen, den Wagen abschleppen und dann reparieren. Marion muss den Umweg über Hagen machen und mich mitnehmen.

Gesagt getan- Karlchen leerräumen und Sachen bei Marion unterbringen.

Ab nach Hause.