Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 56:
So. 29.06.2008
Wild- Wasser

bild_3Beim Frühstück stellt sich heraus, dass Rosi wohl einen Nerv quer sitzen hat. Ihr Bein schmerzt und die Fahrradtour muss in eine Autotour abgeändert werden. So fahren Rosi und Hans mit dem Wagen los.

Auf mich wartet das Treppenhaus, denn ich werde heute die Treppenstufen mit Belag verzieren. Stufe für Stufe bekommt ein neues Kleid und danach eine Abschlussschiene.

Die Liebestauben, eine Plastik aus Gips passen gut an die Stirnwand des Flures und schwupps, sind sie befestigt.

Ich überlege, ob ich noch mit der Flurdecke beginnen soll, entschließe mich aber auf Grund von viel Lust dagegen.

Marion war das Wochenende mit Außendienst beschäftigt und hat das Grundstück in Ordnung gebracht. Natürlich hat sie auch unsere Pflanzmauer vom Unkraut befreit. Es ist unglaublich, wie unsere Blümchen wachsen und gedeihen. Auch in unseren Balkonkästen am Haus 9 sprießt es dank der guten Pflege von Karo.

Bevor wir wieder abfahren müssen, sollen unsere Pflanzen noch eine Ladung Wasser bekommen. Also hole ich den Schlauch und lege ihn nach draußen. Das Verbindungsstück zusammengsteckt und Wasser marsch. Die Blümchen freuen sich und recken die Blüten ins frische Nass.

Übrigens: Wenn sie den Schlauchverbinder wieder auseinander nehmen, sollten sie vorher den Druck ablassen oder zumindest nicht genau in Schussrichtung stehen. Ich werde mir diesen Tipp fürs nächstes Mal merken, jetzt bin ich erst mal etwas feucht im Bereich der Hose, da nicht nur die Blümchen eine Ladung Wasser abbekommen haben
Vielleicht hätte ich doch mit der Decke anfangen sollen?

Inzwischen sind Rosi und Hans wieder eingetrudelt und die Uhr zeigt 15 Uhr. Das Essen ist fertig und wir lassen es uns schmecken.
Langsam müssen wir uns für die Heimreise rüsten, denn natürlich wollen wir das EM-Spiel nicht verpassen. So schleppen wir unsere 7 Sachen wieder in die Autos und drücken uns zum Abschied.

Ich fahre noch bei Jo vorbei und gebe anschließend beim Bürgermeister eine DVD des Feuerwehrfestes ab. Ich schnatter noch ein wenig mit Mister Quentin aber dann wird es auch für mich Zeit Karlchen wieder auf die Autobahn zu lenken.