Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 53:
So. 01.06.2008
Festumzug


Bild_12Sonntag früh, zu früh! Gähn - boh Nachdurst.
Kurz mal Körper prüfen. Kopf noch dran, kein Völlegefühl, Beine nicht verbogen, kein Hamster in der Hose.
Schön, dann kann der Festumzug ja stattfinden und sogar mit Peter und Marion.

Also die Kameras geschnappt und auf den Zug gewartet. Ich schwirre auf der Straße im schönsten Sonnenschein herum und bitte ein paar Autofahrer nicht auf unser Grundstück zu parken, da wir sonst Ihre Autos mit auf dem Bild haben. Dabei erwische ich im jugendlichen Leichtsinn auch ein Polizeifahrzeug und werde von der Besatzung erst einmal zusammengeschissen.
Upps! Natürlich sind sie nicht zum Spaß da, natürlich müssen sie vor dem Festzug her fahren. Und natürlich haben sie keine Lust, sonntags hier rum zuhängen, und natürlich haben sie deshalb Stinkelaune. Und natürlich bin ich hirni
Sorry, dass ihr auf unserem Grundstück parkt ohne zu fragen. Sorry, Freunde und Helfer, dass ich nicht hellsehen kann, heul.

Dann kommt der Festzug und die Cops amten ihres Walters, oder so ähnlich.

Ich schmeiße mich mit der Cam ins Gewühl und Marion macht es sich mit der 2. Cam im Fenster des 1. Obergeschosses gemütlich. Der Zug kommt zwei Mal an uns vorbei. Beim zweiten Mal nehmen die oberen Zehntausend, also der Bürgermeister, die Feuerwehrchefs und Konsorten gegenüber von Vernatlantis Aufstellung und lassen den Zug an sich vorüberziehen. Na, da haben sie ja jetzt zusätzlich zum Blick auf den Zug einen schönen Ausblick auf die frisch renovierte Fassade *LOL.

 

Über 30 Wagen und Gruppen ziehen an uns vorbei. Ein paar Teilnehmer lassen es sich nicht nehmen, die Eliteaufstellung nass zu spritzen. Unser Bürgermeister nimmt es natürlich mit einem Lächeln und den Wasserschwall bei der Hitze als eine Erfrischung hin.
Supi, der Mann.

Wir haben uns jetzt Kaffee und Kuchen im Festzelt verdient, bevor wir nach Hause fahren.