Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 45:
16.-18.05.2008
Das Geheimnis

Bild_9In einem vorherigen Kapitel habe ich ein kleines Geheimnis erwähnt.

Es ist jetzt an der Zeit, das Geheimnis zu lüften:
Unser Vernatlantis ist größer geworden. Wir haben uns nach dem Tod unserer  älteren, netten Nachbarin  entschlossen, ihr kleines Häuschen dazu zu erwerben. Es stand zum Verkauf- und man weiß ja nie, was man für Nachbarn bekommt. Immerhin kleben die beiden Häuser  fast aneinander ;-)

Somit sind wir nun Besitzer von 2 Häusern und doppelter Arbeit.

Wir müssen wirklich verrückt sein.

Leider sagte uns die popelgrüne Verkleidung des Hauses nicht zu.  Jürgen freute sich über einen weiteren Auftrag und als wir am Freitag ankommen, finden wir das Haus Nummer 9 im schönsten Weiß vor. Wir haben den Ton an die Fassadenfarbe von Haus 11 anpassen lassen und erhalten so eine einheitliche Front.
Dieses WE gehört Haus 9. Marions Sohn und 2 Freunde von ihm werden das Haus von den restlichen Möbeln räumen, die wir ausgemustert haben.

Samstag ist also das große Schleppen angesagt. Zuerst einmal zerstören wir die Möbel in handliche Einheiten und bringen sie nach unten. Ab und an werfen wir auch schon mal ein Brett aus dem Fenster. Die Idee erweist sich allerdings als nicht sehr optimal. Ein Brett flattert in einem Busch, der Busch wirft zurück und das Brett landet in die neu gestrichene Fassade. Bums, Loch in Verkleidung - danke!

Ich beteilige mich ans allgemeine Möbelzerstören. Abends sind wir dann ganz schön geschafft und die Jungs bekommen ihr versprochenes Bierchen.
Wir nehmen den Gerstensaft bei Wolle ein. Da der Gesangverein erwartet wird müssen wir ins hintere Stübchen ausweichen. Ich spiele mit der Fernbedienung des Fernsehers und bringe gleich die Programmwahl durcheinander. Es dauert eine Weile um die Ordnung wieder herzustellen und ein Bild zu bekommen.
Eine nette junge Dame fragt nach Sören D. Mein Sohn ist etwas verwirrt. Wie kann ihn denn hier Jemand kennen? Des Rätsels Lösung hält ihm dann die nette Dame unter die Nase. Er hat beim Zigaretten holen seine EC Karte stecken lassen. In Hagen wäre die Karte weg gewesen, hier bringt "frau" sie sogar noch hinterher.
Der Leichtsinn ist mit Hilfe der jungen Dame ohne schlimme Folgen geblieben. Hier nochmals unser Dank an die nette Lady.

Sonntag folgen noch ein paar Restarbeiten. Allerdings sind die Jungs nun etwas brummschädelig.