Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 41:
02.05.08
Kassenschlangen


Freitag ist mal wieder Hagebautag. Da Mutter den Dorffriseur besucht fahre ich allein zum Baumarkt. Hier erwartet mich eine kleine Überraschung. Der Parkplatz quillt über. Autos so weit das Auge blickt. Ich ergatter zufällig noch einen gerade freiwerdenden Platz. Jetzt schnell Kim an den Einkaufswagen gebunden und ab ins Vergnügen. Im Baumarkt hole ich Bretter fürs Tor, Schalter und noch ein paar Kleinigkeiten.
Auf dem Weg zur Kasse trifft mich dann der Schlag: 2 Kassen, 2 endlose Kunden- Schlangen, die aufs Abkassieren warten.

Gibt es was kostenlos? Nee, erst später erfahren wir, dass "Uslar blüht auf" dieses Wochenende stattfand. Gepaart mit dem Brückentag hatte diese Aktion durchschlagenden Erfolg. Ich schlage mich nicht durch sondern stelle mich brav in die hundert Meter Schlange. 
Vor mir reihen sich Menschen aller Art auf.
Väter mit 10 Sack Blumenerde auf den Wagen und oben drauf den Sohnemann. Im "20 cm Vorwärtsschieb Slalom" quitscht das Gefährt unter Last in schöner Regelmäßigkeit.

Mütter mit Blümchen im Wagen und Kindern an der Hand.
Omas mit einem Blümchen in der Hand, wobei ich mich ernsthaft frage, wieso sich Jemand mit einer Blume in diese Schlange stellt. Na ja, Rentner haben ja Zeit gg.

Ich versperre mit meinen langen Holzbrettern den Weg und sorge so für Frühsport bei den Hagebaukunden. Immer hübsch drübersteigen ( und dafür maulen die mich auch noch an, tststs)
So nach 30-45 Min habe ich endlich die Kasse erreicht.

In Verni wartet schon das Tor auf mich und den Brettern. Also ran an den Speck, äh, das Tor.