Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

{ice 815 -link #122 [Ein Meister seines Faches]}Kapitel 44:
Pfingstwochenende
09.-13.05.2008


Schon ist wieder Freitag.
Wir haben uns ein verlängertes Wochenende gegönnt und können von Freitag bis Dienstag  in Hessen bleiben.
Als wir Freitagnachmittag ankommen erwartet uns eine kleine Überraschung. Jürgen hat schon das Gerüst stehen und werkelt fleißig an der Fassade.

Heh, wo sind meine Löcher in der Wand? Die Jungs sind einfach superschnell.

Dadurch heißt es jetzt schnell den Dachablauf erneuern. Also Morgen wieder mal Hagebau besuchen.
In Vernawahlshausen ist heute Franzosentag. Die Freunde aus Frankreich besuchen Vernawahlshausen. Letztes Jahr waren die Vernis in Frankreich. Diese gegenseitigen Besuche finden nun schon seit 30 Jahren statt. Einige Franzosen feiern bei Ede und wir mischen uns unter das Volk.  Nach ein paar Bier spreche ich perfekt französisch nur mein Gelalle versteht keiner mehr.

Samstag
Hagebau - Rohre und Kleinkram holen.
Damit es uns nicht zu teuer wird, müssen wir einige Fassaden- Vorarbeiten selber durchführen, z. B. den fehlenden Abschluss am Tor anbringen. Irgendwie fehlt einem dabei immer ein Arm *LOL.

Das nicht vorhandene Fallrohr der Regenrinne wird ebenfalls von mir verlegt. Dann folgt Kleinkramerledigung.
Das Wetter ist einfach fantastisch. Leider fehlt uns dadurch die rechte Lust an der Arbeit - gg.

{ice 790 -link #122 [Fallrohr]}Jürgen kommt zur Farbprobe und gibt mal wieder wertvolle Tipps. Der Mann ist mit Liebe bei der Sache und fast denken wir, er sieht unseren Auftrag als Berufung. Was Besseres konnte unserem Vernatlantis wirklich nicht passieren.
Er zeigt uns einige Stellen im Fachwerk, die noch ausgebessert werden müssen.

Die Schnitzereien an der linken Seite sollen hervorgehoben werden. Schade nur, dass sich davor genau das linke Fallrohr der Dachrinne befindet.

Sonntag
Heute wollen uns M und  H, zwei Bekannte von uns besuchen. Sie sind auf Campingrundreise mit ihrem Wohnwagen und wir haben sie zum Zwischenstopp bei uns eingeladen. Also legen wir einen faulen Tag ein. Man muss ja auch mal Urlaub machen.

Wir treffen uns in -weiß nicht mehr wo-, dort findet eine Veranstaltung statt, die sich Pfingsttraum nennt.  Die Musik und 6 Euro Eintritt schrecken uns dann aber doch ab und wir entscheiden uns für Kuchen in Bad Karlshafen.
Wie bei dem Wetter nicht anders zu erwarten, tanzt dort allerdings auch der Bär. Es sind kaum Sitzplätze zu bekommen und so weichen wir in ein Eiscaffee  aus.  Wir sammeln ringsum ein paar Stühle ein, wobei sich M über einen Blödkopf ärgert, der ihr auf ihre freundliche Frage, ob der Stuhl noch frei sei mit dummen Sprüchen kommt. Er behauptet dann noch, dass der Stuhl für seine Frau  reserviert sei - wobei die bis zu seinem Abgang nie auftauchte. Blödkopp halt.

{ice 825 -link #122 [M und H kommen]}Trotzdem bekommen wir unsere Stühle zusammen und unser Eis auf dem Tisch. Allerdings wird das Eis zur Mangelware. Der Laden ist kurz darauf ausverkauft.

In Verni wird dann der Wohnwagen aufgestellt und das Bistro am Fluss aufgesucht. Abends tratschen wir bei einem Bier noch ein wenig.


Montag
M und H frühstücken mit uns im Freien auf unserer Wiese. Die Sonne lacht immer noch vom Himmel. Gegen Mittag müssen sich M und H wieder auf den Weg nach Hause machen.  Marion und ich haben allerdings noch einen Tag  Urlaub in Verni.

Ich baue die Sitzpergola zusammen und greife mir Achim, der gerade vorbeiradelt. Zusammen schleppen wir das Ding auf den Hügel hinterm Haus.

Hier lässt es sich lauschig sitzen. Der Blick führt über die Schwülme und verliert sich im Naturschutzgebiet. Unbezahlbar…

Ich nehme meinen Schatz mit auf den Hügel und wir träumen von Vernatlantis im fertigen Zustand - so in 3 bis 4 Jahren *gg.

Dienstag
Ich habe mich gestern entschlossen, das Fallrohr auf der linken Seite zu verlegen, damit die Schnitzereien nicht verdeckt werden. Somit ist wieder mal Hagebau angesagt.

Die Fassadenjungs sind schon früh wieder auf dem Gerüst. Schon jetzt erkennen wir unser Vernatlantis kaum wieder.

{ice 800 -link #122 [Es wird]}Ich verlege das Fallrohr neu.
Nachbarin Gerhild bekommt den Mitgliedsantrag für die Feuerwehr in die Hand gedrückt. Es begrüßt mich ihr neuer Hund Luna.  Klein, schwarz wie die Nacht und ganz schön flott.

Dann folgen wieder kleine Restarbeiten, bis die Rückfahrt ansteht.
Einpacken und ab geht´s wieder  aber in ein paar Tagen sind wir ja schon wieder da.