Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 27:
Kopfweh
07.10.07

Der gestrige Abend war lang und feucht.
Da Achim sich für morgens früh zum Schrank durch die Gegend bewegen angemeldet hat, schrillen schon früh die Weckglocken. Meine weiche Gehirnmasse schwingt freudig mit.

Boh, schwingende Gehirnmassen in hohlen Gehirnräumen verursachen Schmerzen – Kopfschmerzen. Was ist Vakuum? Moment, ich habs im Kopf. *LOL

Schön schlecht geht’s. Selber schuld mein Peterchen.

Kalt duschen soll ja die Lebensgeister wecken. Also, ich kann das jetzt bestätigen. Ich steh da unter der Dusche und versuche ein Lied zu pfeifen, was gar nicht so einfach ist, wenn man aufpassen muss, dass einem nichts aus dem Mund fällt. Du verstehst???
Und ich sag euch, die Lebensgeister werden sowas von wach und ruck zuck laufen die weg.

Kalt duschen macht nur eins und zwar klein.

Das Frühstück räumt zumindest den Magen auf.

Achim erscheint und das fröhliche Schränke vom Nachbarhaus ins DenkMal schleppen kann beginnen. Wir arbeiten wie in der Bibel vorgegeben: Siehe, ich sage dir, nimm deinen Schrank und wandle und siehe, sein Schrank wandelte. Oder so ähnlich.

So nimmt denn Achim seinen Schrank und wandelt damit zu uns. Wobei man sagen muss, dass am anderen Ende des Schrankes Achims Schwager pendelt.

Da der 4. Mann, wie im Film unauffindbar ist ( krank?), kann ich leider *ggg nicht die großen Teile schleppen und muss mich mit den kleinen Teilen begnügen.

Achim und Schwager kommen arg ins Schwitzen ( ***schlecht Gewissen hab - schäm ***) . Dies ist andererseits Balsam für meinen geschädigten Astralleib.

Recht flott füllt sich das Wohnzimmer mit den Schrankteilen und dann ist es geschafft.

Der Schrank ist gewandelt, Achim und Schwager geschafft und Marion freut sich über den Möbelzuwachs.

Ich brauche jetzt erst mal einen Kaffee.