Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

ImageKapitel 21:
Von Leitern und Decken
September

In Dortmund muss ich eine Leiter abholen. Uschi bringt mich sicher hin. Eine nette, ältere Dame übergibt mit das große Ding. Wie erwartet, ragt die Leiter 20 cm hinten aus Karlchen heraus und die Heckklappe muss deshalb offen bleiben.
Aus Sicherheitsgründen sage ich Uschi, dass sie für die Fahrt zurück nach Hagen Autobahnen meiden soll. Aber Navi-Uschi wäre nicht Navi-Uschi wenn sie mich nicht ärgern würde. Sie lotst mich auf eine Kraftverkehrsstraße - 120 km/h erlaubt. Immerhin keine Autobahn, *LOL.

Trotzdem komme ich mit heiler Heckklappe in Hagen an. Um sie nach Verni zu bringen, muss ich mir noch was einfallen lassen, aber das hat erst einmal Zeit.

Wir wollen noch vor unserer Hochzeit das Haus schlafbereit machen und so fahren wir am 1. September-Wochenende wieder ins DenkMal.
Wir bauen unser Bett auf - ein Himmelbett ;-) Ob wir unsere Kindheitsträume verwirklichen?;-)
Eh, schnuckelig, die Nacht ist gerettet- die erste Nacht im Denkmal und im Himmelbett.Die Belichtung stellt uns allerdings noch vor Probleme. Doch mit Stehlampe in WC-Nähe und Verlängerungen für das Nachtlicht lösen wir auch die Dunkelheit auf. Es werde nachts Licht.
Wir schlafen gut. Die Samstagmorgensonne krabbelt zu uns ins Himmelbett und weckt uns zu einem neuen Arbeitstag in Vernatlantis. Wir bauen die Küchendecke fertig. Die Balkenaussparungen halten uns länger auf als geplant.
Abends gehen wir mal wieder AM FLUSS essen, denn richtig kochen gestaltet sich bei uns noch herdlos schwierig ;-)

Der Sonntag kommt und mit ihm legt sich das Laminat auf den Boden des Esszimmers und der Küche. Zumindest, nachdem wir fleißig nachgeholfen haben.
Auch hier behindern die Pfosten den Zeitplan. Doch Spätnachmittags haben wir auch das geschafft. Da ich noch ein paar Bleiglasfenster in Brilon abholen muss, wird es für mich Zeit mich auf die Socken zu machen.
Also mache ich mich auf die selben und auf der Heimfahrt einen Abstecher in Richtung Brilon. Hier lade ich die Fenster ein (1 Euro bei Ebay ;-)) und dann ab nach Hause.