Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 18:
Di. 31.07.07
Düsseldorf

Wieder ist „1,2,3, meins“ unser Lieferant. In der abgeholten Küche war ja leider der Herd nicht dabei. Das Teil ersteigern wir ebenfalls und diesmal muss ich nach Düsseldorf um den Herd abzuholen.

Düsseldorf, boh eh, was für ein Moloch. Gut, dass Uschi, meine Navigationsgerätedame oder besser, deren Stimme, sich in dieser Stadt auskennt. Ich würde hier ohne Uschi eine Menge Umwege ausprobieren. Aber auch mit Uschi muss Peterchen aufpassen und ihr, „biegen Sie rechts ab. Sie haben Ihr Ziel erreicht“, verwirrt meine Gehirnzellen ein wenig. Die Straße ist falsch. Okay, fahr ich mit Uschi noch eine Runde, und siehe da, sie meinte 2 Meter weiter rechts ab. Hätte sie doch sagen können, Dummchen das.

HerdIch lege meinen Zeigefinger auf den Klingelknopf und bewege meinen Astralleib nach Summen des Türöffners in die 1 Etage. Hier starre ich in Bauchnabelhöhe auf einen Hemdknopf und erst durch Legen meines Kopfes in den Nacken kann ich einem Riesen in die freundlichen Augen schauen. Ganz schön groß und muckilike das Kerlchen, also sollte ich jetzt nichts Falsches von mir geben *LOL*.

Geld und Herd wechseln den Besitzer. Der Herd verschwindet in Karlchens Kofferraum, das Geld in riesigen Händen.
Uschi bringt mich wieder durch dieses verkehrschaosträchtige Düsseldorf zurück nach Hagen.

Der Herd bleibt gleich im Auto, denn er wird nächstes Wochenende den Weg nach Verni antreten.