Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel 4:
Denk Mal an, was man alles klauen kann...
Do. 05.07.07

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Abbildung 2:
Elektroverteilung

Habe ich schon erwähnt, dass im Denk Mal eine neue Elektrik vorhanden war?
Ich sage war, weil jetzt nicht mehr viel davon über ist. Schalter, Steckdosen etc. wurden alle mit Schalterdosen aus der Wand gerissen.
In der E- Verteilung findet man außer den Zählern nicht mehr viel.

Ich werde mich heute mit der Verteilung beschäftigen – hier kommt mir mein Meister im Elektrohandwerk zugute. (Dachte ich – bis EON kam)

Ich bastele also gerade an der E- Verteilung, habe dementsprechend alles auseinander gerupft, da kommt EON. EON ist groß, stabil und unnachgiebig. So könne er nicht einschalten. Ich sage ihm, dass er ja nur den Stöpsel entfernen soll, einschalten könnte ich später selber, er könne nach der Fertigstellung gerne wieder kommen und sich die Verteilung ansehen.

Aber Deutschland lebt, glaubt es mir- er besteht auf eine Fertigstellungserklärung und EON geht.

Das bedeutet nun, ich stelle die Verteilung fertig, beauftrage eine Firma zur Prüfung, die stellt mir eine Fertigstellungserklärung aus und dann kommt großer EON wieder und schaltet ein.

 

Gleiche Posse - aber jetzt kostenpflichtig und abgesegnet. Toll.

Muss man halt in Deutschland mit Leben – hier brauchen Elektromeister eine Konzession der Energieunternehmen. Meisterprüfung? Da könnte doch jeder E-Meister kommen. Wofür ich meine Meisterprüfung gemacht habe? Eh, gute Frage!
Gut, kostet es halt wieder Geld. Denk Mal eben.

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Abbildung 4: Wasseranschluss ?

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Abbildung 5: Wasserrohre abgeschnitten

Mein Herzblatt ruft derweil von unten, sie habe den Wasserzähler gefunden. Schön, wenigstens etwas Gutes.
Unten angekommen revidiere ich das „etwas Gute“ denn der Zähler ist total hinüber und bei Betrachtung mit einer Taschenlampe stellen wir fest, dass selbst die Rohre geklaut wurden.
Die Gemeinde schickt uns einen Monteur, der uns ans Wassernetz anschließen soll, was allerdings bei der Sachlage nicht „so mal eben“ möglich ist.
Der Monteur ist sehr freundlich und wird sich erkundigen, was von der Gemeinde unternommen wird. Warten wir auf Morgen, dann wissen wir mehr.

Im Hagebaumarkt ist Laminat im Angebot und wir wollen zuschlagen. Wir nehmen Marions Jazz, der sich als Raumwunder ausgezeichnet hat. Im Hagebaumarkt zählen wir die Laminatpäckchen. Etwas über 100 qm ergeben 35 Päckchen. Das erscheint uns etwas viel für eine Fuhre und deshalb lassen wir 20 Päckchen zurücklegen. Noch Kleinkram kaufen und mit 15 Päckchen a 16,7 kg durch die Kasse und ins Auto packen, zum Haus und da auspacken.

Treppchen hoch, 1- 2-3, boh eh, Herzchen kommt auf Touren. Marion schleppt sie einzeln, ich schleppe 2 auf einmal, dann brauche ich nicht so oft die Treppe hoch, *gg. Dafür kommt etwas mehr wässerige Salz-Lösung aus meinem Astralleib. Nach 8 Päckchen wird es mir schön warm ums Herz. Dann endlich geschafft. Und Morgen 20 Päckchen!!!