Vernatlantis und das Weserbergland

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Kapitel: 13:
Hektik
So. 15.07.07

UslarSonntag, schön. Wir wissen noch nicht so genau ob wir heute was im Denk Mal tun wollen. Eine Gardine schaffen wir dann auch, aber das Wetter ist heute viel zu schön und so brechen wir unsere Zelte im Denk Mal ab und planen eine Spazierfahrt.
Wir besuchen Uslar. Die Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern begrüßt uns.
Hier finden wir auch einen alten Bauerngarten.

Bauerngarten Bild: Bauerngarten in Uslar UslarglasBild: Uslar- Wie verschandel ich eine wunderschöne Stadt? Achtet auf den Glaskasten...

Leider findet sich auch hier eine architektonische Schandtat: Ein unpassender, neuer Glaskasten am alten Fachwerkrathaus. Das ist gelebter Denkmalschutz. Denk Mal an.

Zu Kaffee und Kuchen steuern wir nochmals Lippoldsberg und den Anker an. Im romantischen Biergarten hängen wir ein wenig ab und genießen den Sonnenschein. Zuerst ist es tagelang kalt und nass und jetzt zu heiß. Die Extreme beißen sich.

Oedelsheim Bild: Oedelsheim

Nach dem Kaffee machen wir noch einen Abstecher nach Oedelsheim. Allerdings zwingt uns die Wärme nach einigen hundert Metern wieder zurück ins Auto. Klimaanlage sei Dank kommen wir gut gekühlt zum Kloster Bursfelde. Eine kleine Besichtigung kann nicht schaden – immerhin ist es hinter den dicken Mauern schön kühl *gg. 

KlosterBild: Das Kloster Kloster Bild: Der AndachtsraumKloster Bild:Kloster- Innenansicht

 

An der Weserstrandperle genieße ich eine eisgekühlte Cola und Marion einen Weizenbier-Grapefruit-Mix. Wer erfindet sowas?

StrandperleStrandperle 2 Bilder: Strandperle

Zum Abendessen kehren wir wieder ins Bistro am Fluss ein. Hier ist heute ganz schön Betrieb. Unser netter Italiener, der letztens die Ruhe selbst war, - gerade das hatte uns so gut gefallen-, ist etwas ernster und macht einen genervten Eindruck. Der Grund dafür ist seine Kollegin, die durch die Außenanlagen schwirrt und eine unangenehme Hektik verbreitet. Nebenbei meint sie, auch die Tische unseres Italieners bedienen zu müssen, weil sie der Meinung ist, dass er zu lange weg ist.. Dadurch kommt der ganze Bedienvorgang ins schwimmen und unser Italiener ist mit Recht sauer.
Wir sitzen an einem ihrer Tische und sie vergisst unsere Vorspeise. 
Denk Mal an!

Wir betrachten das Spielchen amüsiert.

Das Essen ist wieder lecker. Als wir gehen, ist in der Gaststube schon eine heiße Debatte mit der Chefin über die Tischaufteilung im Gange.

Denk Mal an.