Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

Städte

Bild_71Trendelburg

Besonders geprägt wird das Bild der Kleinstadt von der Burg Trendelburg auf einem nach drei Seiten hin steil abfallenden Bergrücken etwa 70 Meter über dem Tal der Diemel.

Die Trendelburg wurde im 12. Jahrhundert zum Schutz der hier verlaufenden Handelswege vom "Grafen Konrad III von Schöneberg" errichtet. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1303. In späteren Jahren gelangte die Burg in den Besitz des Bistums Paderborn und wurde als Lehen an die "Herren von Stoghusen" (Stockhausen) als Amtssitz und Zollstation vergeben.

Trendelburg liegt an der Bundesstraße 83 zwischen den Städten Hofgeismar im Süden und Bad Karlshafen im Norden.

Stadtteile

  • Deisel
  • Eberschütz
  • Friedrichsfeld
  • Gottsbüren
  • Langenthal
  • Sielen
  • Stammen
  • Wülmersen

 

Trendelburg - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
Trendelburg - Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655
In den Jahren 1443 und 1456 wurde die Burg bei Stadtbränden in Mitleidenschaft gezogen. Nach Zerstörungen der Stadt und der Burg während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg 1676 vom "Landgrafen Carl von Hessen" als Jagdschloss wieder hergerichtet. Im Siebenjährigen Krieg wurde die Burg kurzzeitig von französischen Truppen eingenommen. In späteren Jahren wurde sie als Forstamt genutzt und ab 1901 als Wohngebäude. Seit 1949 dienen die Burggebäude als Hotel und Restaurant.

Am 31. Dezember 1970 wurden die sieben bis dahin selbständige Gemeinden Deisel, Gottsbüren, Eberschütz, Sielen, Langenthal, Stammen und Friedrichsfeld nach Trendelburg eingemeindet, die die heutigen Ortsteile der Stadt bilden.

Sehenswertes und Ausflugsmöglichkeiten

Bauwerke
  • Evangelische Pfarrkirche (ehemals St. Maria). Wohl gegen Endes des 13. Jahrhunderts begonnen und im 14. Jahrhundert vollendet. Nach Brand 1443 und 1456 wieder hergestellt und 1889 umfassend restauriert. Dreischiffige Hallenkirche von drei Jochen Länge mit gerade geschlossenem Chor. An der Nordseite des Chores Turm mit Laternenhaube von 1789 und die gegen Endes des 15. Jahrhunderts errichtete Sakristei.
  • Trendelburg, eine wohl bereits im 12. Jahrhundert gegründete Höhenburg am höchsten Punkt des Ortes.
  • Rathaus. Der spätmittelalterliche Fachwerkbau mit Spitzbogenportal wurde vermutlich im 15. Jahrhundert erstellt.
  • Der Ortskern verfügt noch über eine größere Zahl an Fachwerkdielenhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts. Das älteste erhaltene Wohnhaus ist Rathausstraße 3. Nach dendrochronologischer Datierung wurde es 1458-59 errichtet und um 1599 umgebaut.
  • Wasserschloss Wülmersen
Naturdenkmäler
  • Reinhardswald
  • Wolkenbrüche
  • Eberschützer Klippen

Text: wikipedia.org

wikitext