• Vernawahlshausen
    Vernawahlshausen

    ist der östliche Gemeindeteil von Wahlsburg im Landkreis Kassel, Hessen (Deutschland). Mit 875 Einwohnern ist Vernawahlshausen nach Lippoldsberg der kleinere Ortsteil der aus zwei Ortsteilen bestehenden Gemeinde Wahlsburg.

  • Die Hannoverschen Klippen
    Die Hannoverschen Klippen

    bei Würgassen im Kreis Höxter sind eine Gruppe von sieben bis zu 75 m hohen Klippen aus Wesersandstein am Nordufer der Weser.

  • Klosterkirche in Lippoldsberg
    Klosterkirche in Lippoldsberg

    Das Kloster Lippoldsberg (auch Lipsberg) ist ein ehemaliges Benediktinerinnen-Frauenkloster, das den Ursprung des Ortes Lippoldsberg an der Weser im nördlichen Hessen bildete.

  • Weberei - Museum Kircher
    Weberei - Museum Kircher

    Ausstellungs- und Erlebnishaus für Textilgeschichte im Haus "Kleiner Schneider" am Schneewittchenplatz, Steinweg 2, 34399 Oberweser/Gieselwerder

  • Weserpromenade
    Weserpromenade

    in Bodenfelde. Bodenfelde ist die flächenmäßig kleinste Gemeinde im Landkreis Northeim.

Verfolgen Sie die Geschichte eines alten Hauses und der neuen Besitzer. Lesen Sie Geschichten und Informationen aus einer kleinen aber lebendigen Gemeinde. Lernen Sie die Menschen, die Umgebung, die Städte und Flüsse kennen.   Erleben Sie unser VernAtlantis. Die Erlebnisse der ersten Jahre jetzt als Buch: Vernatlantis: ISBN-10: 3839107555

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Solling News

  • Uslarer Kinderarmuts-Projekt „Jeder isst mit“ ist stark gefragt
    Uslar. Die Bilanz ist beeindruckend: In drei Projektjahren kamen im Raum Uslar-Bodenfelde mehr als 63 000 warme Mahlzeiten für Schul- und Kita-Kinder auf den Tisch. Inzwischen ist das Modellprojekt „Jeder ist mit“, das auch Kindern aus finanziell weniger gut gestellten Familien ein gesundes Mittagessen ermöglichen soll, bundesweit gefragt.

Lynne Werner vom BUND an einer der Fotofallen. Göttinger Wissenschaftler und Naturschützer setzen Fotofallen zur Bestandserfassung ein.

Seit einigen Jahren streifen wieder Luchse durch die Wälder im Norden Hessens. Diese Wälder sind auch die angestammte Heimat der Europäischen Wildkatze. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt der Universität Göttingen und des hessischen Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) soll nun die Wildkatzen-Population in Nordhessen untersucht werden.

Seit Herbst 2014 setzen die Göttinger Forscher automatische Kameras, sogenannte Fotofallen, ein, um den Bestand des Luchses in der Region zu überwachen. „Neben den Luchsen tappen natürlich auch viele andere Wildtiere in unsere Fotofallen, darunter erstaunlich viele Wildkatzen“, erklärt Dr. Markus Port vom Institut für Zoologie und Anthropologie der Universität Göttingen. Daher werden die Kameras von Juli bis einschließlich Oktober in einem speziell auf die Erfassung der Wildkatze zugeschnittenen Untersuchungsdesign zur Bestandserfassung eingesetzt.

 

Dabei kommt eine Methode zum Einsatz, die die Göttinger Forscher bereits beim Luchs ausgiebig erprobt haben: „Ähnlich wie Luchse können auch Wildkatzen anhand ihrer Fellmuster individuell voneinander unterschieden werden“, erklärt Lynne Werner vom BUND, die die Untersuchung maßgeblich durchführt. „Wenn wir die Tiere unterscheiden können, können wir sie zählen und so ihren Bestand schätzen,“ ergänzt Werner. Anders als Luchse waren Wildkatzen in Deutschland nie völlig ausgestorben. Doch viele Jahre mussten sie in der Roten Liste für Deutschland als „vom Aussterben bedrohte Tierart“ geführt werden.

Auch heute gilt der Bestand der Wildkatze in Deutschland noch immer als gefährdet. Effektive Schutzmaßnahmen haben in den vergangenen Jahren aber dazu geführt, dass sich die scheuen Waldbewohner neue Lebensräume erschließen. Über eine gesunde Wildkatzen-Population in Nordhessen freut sich auch Jan Stetter, Leiter des HessenForst-Forstamts Melsungen, auf dessen Fläche die Untersuchung durchgeführt wird. „Auf allen Waldflächen, die wir betreuen, haben wir auch den Naturschutz im Blick. Dadurch entstehen viele Lebensräume und Biotope, die es ohne zielgerichtete Waldpflege so nicht geben würde“, so Stetter. „Dass sich die Wildkatze in unseren Wäldern wohlfühlt, zeigt, dass unser integrativer Naturschutz ein wichtiges und erfolgreiches Instrument für den Schutz bedrohter Tierarten ist.“

Die Wildkatzen-Studie wird durch die Heinz-Sielmann-Stiftung sowie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie finanziell unterstützt. Der BUND setzt sich schon seit vielen Jahren erfolgreich für den Schutz der Wildkatze ein. Mit seinem „Rettungsnetz Wildkatze“ hat er sich das Ziel gesetzt, bestehende Wildkatzen-Lebensräume durch die Pflanzung grüner Korridore miteinander zu vernetzen.

Georg-August-Universität Göttingen