Antarktis

  • Immer größere Gebiete in der Antarktis rund um die Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island sind von Gras bedeckt, wie Forscherinnen und Forscher der Uni Jena beobachten.  Foto: Christina Braun/FSUEin Forschungsteam der Universität Jena ist mit umfangreichen Daten für eine Langzeitstudie aus der Antarktis zurückgekehrt. Dort beobachten die Wissenschaftler seit vier Jahrzehnten deutliche Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt in Folge des Klimawandels

    Es wird Frühling. Die Natur erwacht zu neuem Leben und das Grau des Winters weicht einem frischen Grün. Was hierzulande sicher viele Menschen erfreut, bietet andernorts jedoch Anlass zur Sorge: In der Antarktis, genauer gesagt auf King George Island, rund 14.000 Kilometer Luftlinie von Deutschland entfernt, gehörten grüne Wiesen bislang nicht zum typischen Landschaftsbild. Doch das ändert sich gerade. „Die Antarktis wird in dieser Region von Jahr zu Jahr grüner“, hat Christina Braun vom Institut für Ökologie und Evolution der Friedrich-Schiller-Universität Jena beobachtet. Durch den Rückzug von Gletschern und längere eisfreie Perioden, erobert sich die dort heimische Grasart Deschampsia antarctica immer größere Gebiete und breitet sich rasant aus.
    Bild: Immer größere Gebiete in der Antarktis rund um die Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island sind von Gras bedeckt, wie Forscherinnen und Forscher der Uni Jena beobachten. Foto: Christina Braun/FSU

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