Beim mittlerweile 12. Sprachcamp erkundeten Grundschüler während der Herbstferien wieder das Leben im Wald und auf der Wiese und erlebten die Schätze der Natur und der Gemeinschaft in der Waldschule des Märkischen Kreises. 12. Städtisches Sprachcamp in der Waldschule des Märkischen Kreises

Iserlohn. Beim 12. Städtischen Sprachcamp erlebten rund fünfzig Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Im Wiesengrund, der Südschule und der Burgschule während der Herbstferien die Schätze der Natur im Wald und auf den Wiesen der Waldschule des Märkischen Kreises. Der Lernort Natur bot den Kindern aus Syrien, Marokko, Russland, Polen, der Ukraine und der Türkei intensive und ganzheitliche Lernmöglichkeiten.
Bild: Beim mittlerweile 12. Sprachcamp erkundeten Grundschüler während der Herbstferien wieder das Leben im Wald und auf der Wiese und erlebten die Schätze der Natur und der Gemeinschaft in der Waldschule des Märkischen Kreises. Foto: Stadt Iserlohn
Sie erkundeten im Miteinander täglich über fünf Stunden das Leben im Wald und auf der Wiese. Die Natur verwandelte die Kinder in Forscher, Erfinder, Gestalter: Sie konnten ihre Fähigkeiten zeigen wie Ausdauer, Feinmotorik, Gleichgewichtssinn, Geschicklichkeit, Problemlösestrategie, Tatendrang, Kommunikation, Kategorisierung, Analyse und Hypothesen aufstellen.
Die Kinder erhielten auf subtile Weise Mittel an die Hand, die es ihnen ermöglichten, mehr Sicherheit und Zutrauen im Umgang mit der deutschen Sprache und Schrift zu erwerben. Neu gelernte Worte wie Eichel, Eichenblatt, Rinde, Moos, Buchecker und Tannenzapfen wurden in Wörtergläsern gesammelt. Die Gruppenleiter und -leiterinnen boten zudem kleine Werkstätten und Stationen wie den Bau von Igelhäusern an. Für viele Kinder war es ein echtes Abenteuer, über einen so langen Zeitraum im Wald zu sein, manche fragten schon: "Können wir hier auch schlafen?"
Die Kinder bekamen täglich ein warmes Mittagessen. Jeden Tag schnibbelte eine kleine Gruppe von ihnen die Rohkost und auch dabei wurde jede Handlung als Sprachanlass genutzt.
Das Camp fand zum achten Mal in Kooperation mit der Waldschule MK e.V. statt und wurde wie immer hervorragend durch Axel Dohmen begleitet und durch sein zupackendes und aufmerksames Team unterstützt.
Organisiert und fachlich begleitet wurde das Sprachcamp wieder von Jana Marek vom Ressort Generationen und Soziales der Stadt Iserlohn. Im Team arbeiteten Jutta Finkeldei als Leiterin des Camps, Maria Gandul, Alin Geitmann-Rompza, Lea Karolin Gorges, Linda Kuhne, Kathrin Jäger und Krista Krampe. Unterstützt wurden sie von den Praktikanten Luca Ströhmann, Moritz Jäger und Tamara Marin Gandul. Andrea Kullik von "Thea‘s Genusskulinatur" war für das Catering zuständig.
Am Freitag, 25. Oktober, endete das zehntägige Sprachcamp. Dazu wurden die Eltern eingeladen. Die Kinder sangen ihre Camplieder und präsentierten ihre Sing- und Tanzspiele. Außerdem erhielten sie ihre Urkunden und ihre Waldhefte. Damit haben sie ein "Dokument" in der Hand, um das Erlebte zu erzählen und die Sprache weiter zu festigen.

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