Lüdenscheid - Mittwoch überprüften Polizeibeamte einen so genannten Lüdenscheid - Mittwoch überprüften Polizeibeamte einen so genannten "Altmetallsammler" auf der Brunscheider Straße. Durch entsprechende Musik, die aus einem im Motorraum liegenden Lautsprechen erklang, machte der Fahrer auf seiner Suche nach Schrott auf sich aufmerksam.

Dass hierdurch auch die Polizei auf ihn aufmerksam wurde, war sicher nicht geplant. Denn er konnte bei der anschließenden Kontrolle keinerlei Lizenzen, Erlaubnisse oder Genehmigungen zum Ausüben seiner Tätigkeit vorweisen. Wer Schrott sammeln will, muss sich an strenge gesetzliche Vorschriften halten. Unter anderem muss eine Gewerbeanmeldung vorliegen und das Fahrzeug muss speziell gekennzeichnet sein.
Bild: Polizei MK
Weiterhin darf man längst nicht allen Schrott einladen und transportieren. Für Elektrogeräte, wie Waschmaschinen oder Herde, muss derjenige eine Sammelerlaubnis vorweisen können, die den fachgerechten Umgang und die Entsorgung der Geräte bescheinigt.

Um ihm die Weiterfahrt zu ermöglichen, lud er sein Sammelsurium unter polizeilicher Aufsicht bei einem zertifizierten Wertstoffhof in Lüdenscheid ab. Hier zeigte sich das wahre Können des Schrottsammlers. Dass eine solche Menge Ladung in einen Transit passt, war auch für die Polizisten schier unglaublich. Jeder Umzugshelfer wäre beeindruckt...

Nach dem Bezahlen einer Entsorgungsgebühr, durfte der Mann seine Heimfahrt antreten. Den Bußgeldbescheid über 300 EUR erhält er nun wegen des Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und der verbotenen Tätigkeit als Altmetallsammler.

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