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Am Dienstagmittag, gegen 12.15 Uhr, vernahm ein Anwohner des Glüsingweges einen lauten "Knall". Da er aus dem Gartenhaus des Nachbarhauses Rauch aufsteigen sah, informierte er die Feuerwehr. Die Feuerwehr löschte die qualmende Gartenhütte und im Inneren stellte sie eine Kiste mit unterschiedlichem Inhalt - vergleichbar mit großen Silvesterböllern - fest. Der hinzugerufene Entschärfer des Landeskriminalamts nahm sich den Fundstücken der Gartenhütte am Nachmittag an. Bei der Verpuffung wurde die Rückwand des Gartenhauses beschädigt, Personen wurden nicht verletzt.

Die hinzugezogenen Entschärfer des Landeskriminalamtes führten fünf gezielte Sprengungen des aufgefundenen Materials vor Ort durch.
Weitere gefährliche Substanzen vermutet

Nach der kontrollierten Sprengung von aufgefundenen Chemikalien in einem Gartenhaus in Westig durchsuchte die Polizei  noch eine Wohnung an der Westfalenstraße.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der 44-jährige Wohnungsinhaber im Zusammenhang mit dem Fund in dem Gartenhaus steht und in der dortigen Wohnung weitere gefährliche Substanzen vermutet wurden, unterstützten noch die Entschärfer des Landeskriminalamtes vor Ort. Die Polizeibeamten stellten bei der Wohnungsdurchsuchung zwei Gewehre sicher. Die Ermittlungen dauern an.

 

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