polizei logoIserlohn Ein 14-Jähriger rannte am Freitagabend mit einer Softair-Waffe durch die Iserlohner Innenstadt. Kurz nach 17 Uhr beobachtete eine Streifenwagen-Besatzung den Jungen am Bahnhofsvorplatz, wie er einen schwarzen Gegenstand, ähnlich einer Schusswaffe, auf eine andere Person neben ihm richtete. Die Polizeibeamten griffen ein und brachten den Jungen zur Wache. Es handelte sich um eine Softair-Waffe. Sowohl der Junge selbst als auch sein Begleiter sagten, sie hätten "nur gespielt". Die PTB-Waffe wurde sichergestellt, der 14-Jährige nach Rücksprache mit dem Jugendamt entlassen. Auch Softair-Waffen können erhebliche Verletzungen anrichten, beispielsweise, wenn Geschosse ins Auge gehen. Ein weiteres Problem: Sie sind meist echten Schusswaffen nachgebildet. Eine Unterscheidung aus der Ferne ist nicht möglich. Deshalb unterliegen auch solche Anscheinswaffen dem Waffenrecht: Sie dürfen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.

Einem 61-Jährigen wurde am Samstagmorgen gegen 1 Uhr die Geldbörse gestohlen. Wie er der Polizei angab, befand er sich zur Tatzeit auf dem Nachhauseweg. Kurz nach 1 Uhr habe ihn ein Mann an der Gartenstraße angesprochen und ihn in ein Gespräch verwickelt. Zum Abschied habe der Fremde ihn umarmt. Nur wenige Sekunden später stellte der Iserlohner fest, dass die Geldbörse aus seiner hinteren Hosentasche weg war. Der Unbekannt ist 1,82 Meter groß, hat eine schlanke Statur und dunkelbraune, gewellte Haare. Er sprach Hochdeutsch und trug eine blaue Jeans, einen grauen Kapuzenpullover und Turnschuhe. In der Geldbörse steckten neben Bargeld Ausweis, Bank- und Krankenkassen-Karte.

Ein falscher Gerichtsvollzieher hat am Freitagnachmittag einen Mann Im Wiesengrund bestohlen. Der Unbekannte klingelte am Freitag um 16.40 Uhr an der Wohnungstür und gab sich als Gerichtsvollzieher aus. Er sei im Auftrag eines Inkasso-Unternehmens unterwegs, um Schulden einzutreiben. Als Nachweis legte er einen Brief vor. Der Wohnungsinhaber ließ den Fremden in seine Wohnung und ließ sich die Lage erklären. Allerdings glaubte er dem angeblichen Gerichtsvollzieher nicht und kündigte an, dass er die Polizei anrufen wolle. Als er sich zum Telefon begab, griff der Unbekannte in eine herumliegende Tasche, zog das Portemonnaie des Wohnungsinhabers heraus und flüchtete. Draußen stieg er in einen hellblauen Kombi und fuhr davon. Das Kennzeichen konnte der Geschädigte nicht ablesen. Der falsche Gerichtsvollzieher soll etwa 40 Jahre alt und 1,60 bis 1,65 Meter groß und schlank sein. Er trug kurze schwarze Haare, einen 3-Tage-Barte, schwarze Lederjacke, schwarze Handschuhe und vermutlich eine schwarze Jeanshose. In der Geldbörse steckten Bargeld, ein Geschenkgutschein für ein Kaufhaus, Ausweis und Bankkarte.

Mit einem Kanonenschlag sorgte ein 30-jähriger Mann in der Untergrüner Straße am Samstagnachmittag für einen Brandalarm. Aus seiner Wohnung warf er einen Kubischen Kanonenschlag in das Treppenhaus. Der Knallkörper detonierte unten im Flur und löste den Brandmeldealarm des Mehrfamilienhauses aus. Die Polizei ermittelt nun wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Mit gut zwei Promille Alkohol im Blut war ein Pkw-Fahrer am Montag-Morgen in Kalthof unterwegs. Zeugen informierten die Polizei gegen 11.40 Uhr über einen Wagen, der "stärkste Schlangenlinien" fahre. Die Polizei konnte das Fahrzeug an der Kreuzung Gartenstraße/Victoriastraße anhalten. Der Atem-Alkoholtest bei dem 44-jährigen Fahrer ergab einen vorläufigen Wert von knapp zwei Promille.

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