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Iserlohn. Der Bereich Wirtschaftsdelikte der Stadt Iserlohn konnte in den vergangenen Wochen mehrere Ermittlungsverfahren wegen gewerbe- und handwerksrechtlicher Schwarzarbeit rechtskräftig abschließen.

Bei verschiedenen Baustellenkontrollen wurden illegal beschäftigte osteuropäische Subunternehmer festgestellt, die ein Immobilieneigentümer beauftragt hatte. Daraufhin fand mit Beschluss des Amtsgerichts Iserlohn beim Auftraggeber eine Durchsuchung statt. Es wurden weitere Beweismittel sichergestellt und ausgewertet. Der Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz wurde mit einer Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro geahndet.

Gegen einen Malerbetrieb aus Wiesbaden, der ebenfalls ausländische Subunternehmer auf verschiedenen Baustellen in Iserlohn beschäftigt hatte, konnte eine Geldbuße in Höhe von 10.000 Euro verhängt werden.

Schließlich wurde ein Trockenbaubetrieb aus Hamm, der in einem Iserlohner Neubaugebiet mehrere polnische Landsleute als Subunternehmer mit Außenputzarbeiten beauftragt hatte, mit einer Geldbuße über 10.000 Euro bedacht.

Wie man sieht, geht die Gleichung, dass sich der Einsatz von Subunternehmern gewinnmaximierend auswirkt, nicht in jedem Fall auf!

Insgesamt wurden in diesem Jahr bereits Geldbußen über rund 150.000 Euro verhängt.

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