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Prof. Dr. Andreas PinkwartStatement von Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management und ehemaliger FDP-Politiker, zum Freihandelsabkommen TTIP.

Vor dem Hintergrund einer aktuellen Bertelsmann-Studie, die die wachsende Kritik der Deutschen am Freihandelsabkommen TTIP beschreibt, sowie dem heutigen Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama auf der Hannover-Messe sagt Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management:

„In der Schlussphase der amerikanischen Präsidentschaft sollte Deutschland größte Anstrengungen unternehmen, beim Freihandelsabkommen TTIP zu einem Erfolg zu kommen. Europa braucht stärkere Impulse für Wachstum und Beschäftigung. Aus der Geschichte wissen wir, dass der weltweite Handel dazu ein ganz wichtiger Motor war und bleibt.

Der pazifische Raum hat seine Hausaufgaben beim Freihandelsabkommen mit den USA bereits gemacht. Europa hinkt gerade in einer Zeit der digitalen Revolution, in der sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingen so dramatisch verändern, hinterher. Hier muss Europa in eine proaktive Rolle kommen und darf nicht von Ängsten gelähmt zurück bleiben.

Wir haben in den nächsten Monaten noch ein Zeitfenster, TTIP zu einem Erfolg für die wirtschaftliche Belebung Europas und auch der Vereinigten Staaten zu führen. Diese Chance darf im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa nicht verspielt werden.

Wenn wir uns auf gemeinsame Standards verständigen, so haben nicht nur die großen sondern auch die kleinen und mittleren Unternehmen und vor allen Dingen die jungen Startups, die schnell global wachsen wollen, bessere Start- und Wachstumsbedingungen. Diese werden dringend benötigt, um durch eine schnelle Internationalisierung auch schneller und nachhaltiger wachsen zu können.

Sicherlich muss in einigen Punkten hart verhandelt werden. Was jedoch viel wesentlicher erscheint, ist, dass diese Verhandlungen öffentlich transparenter gemacht werden und die Politik deutlich macht, worüber zu verhandeln ist und welche Vorteile hiermit verbunden sind.

Der Wohlstand Deutschlands ist wesentlich darauf gegründet, dass wir offene Handelsgrenzen antreffen. Deswegen sollte Deutschland in Europa das Steuer übernehmen und mit guten Argumenten und durch kluge Verhandlungen auf einen schnellen und guten Handelsabschluss hinwirken. Er wird nachhaltig für Deutschland aber auch für Europa wirtschaftliche Impulse bringen, die dringend benötigt werden, damit wir endlich die Phase des billigen Geldes überwinden können und anstelle staatlicher Konjunkturprogramme Strukturreformen setzen.“

Zur Person:
Andreas Pinkwart (Jg. 1960) ist ehemaliger FDP-Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und seit 2011 Rektor der HHL Leipzig Graduate School of Management und Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship. 2005 bis 2010 war er Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

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