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Ich habe es verstanden

Schneller, weiter, höher

Infoveranstaltung am 25-03-15_1Am 25.03.15 wurden in der Dorfhalle wieder Informationen zur vorgesehenen DSL Breitbandversorgung über Glasfaserkabel gegeben. Der Andrang der Stübbeker lag allerdings unter den Erwartungen der Anbieter und den anschlusswilligen Zuhörern.

Die Werbung für die geplante Maßnahme war meines Erachtens in keiner Weise ausreichend. Informationen im Vorfeld gab es nur wenig und die Einladung zur Veranstaltung war zu kurzfristig. Ob so die erforderlichen 40 % Anschlussrate, die mindestens erreicht werden muss, damit der Ausbau überhaupt erfolgt, von den Stübbekern erreicht werden kann, ist fraglich. Viele Stübbeker Bürger haben ein erhebliches Alter und benötigen die neue Technik wohl kaum oder wollen den Anbieter nicht wechseln. Auch die Dorfgemeinschaft hat die Werbetrommel für ein schnelles Internet in der Waldsiedlung bisher nicht gerührt. Allerdings versuchen die Vertreter der Dorfgemeinschaft nun, einen Mengenrabatt bei den Anbietern auszuhandeln. Bisher liegen mir hierzu keine Infos vor.

Auf meine Frage, warum sich die Telekom nicht an das Projekt beteilige und so sicher 80 % Anschlussrate erreicht werden könnten, gab es als schnelle Antwort ein, „das will die Telekom nicht“.
Infoveranstaltung am 25-03-15_12Da die Politik den Ausbau anscheinend will und entsprechende Fördergelder fließen, ist es schleierhaft, warum nur die Telemark tätig werden will. Die Telemark ist zu großen Teilen in kommunaler Hand. Es drängt sich der Eindruck auf, dass ein politisches Vorteilssüppchen gekocht wird, zumal eindeutig mitgeteilt wurde, dass ein Ausbau auf langer Sicht nicht erfolgen wird, wenn die Mindestanschlussrate nicht erreicht wird. Einige Bürger nennen das, die Pistole auf die Brust setzen.

Bei der Informationsveranstaltung beantwortete der Sprecher der Telemark noch verbliebene Fragen und danach stellten sich die drei Dienst- Anbieter vor:
DOKOM 21, HeLiNet und MUENET

Die drei Anbieter unterscheiden sich im Angebot nur gering. Jeder hat verschiedene Pakete geschnürt. Bis Mai müssen nun die Verträge mit den jeweiligen Anbietern abgeschlossen werden. Gültig werden diese aber erst, wenn die 40 % Anschlussrate erreicht wird, ansonsten werden die Verträge ungültig und vernichtet.

Wie sich herausstellte sind sich die Telemark und die Stadt anscheinend nicht einig, auf welche Weise die Berechnung der 40 % erfolgt. Die Telemark rechnet nach Wohneinheiten, die Stadt nach Wohngebäuden. Das zeugt von nicht gerade optimaler Zusammenarbeit. Im Vordergrund scheinen wieder einmal die Verteilung der Fördermittel zu stehen und nicht wirklich die Versorgung der sogenannten „weißen Flecken“ mit Glasfaserkabel und somit mit Hochgeschwindigkeitsinternet. Ansonsten würde eine Mindestquote keine Rolle spielen und der Ausbau auf jeden Fall erfolgen. Die Aussage der Telemark, dass man bei Nichterreichung der Mindestanschlussrate davon ausgehen könne, dass im Stübbeken kein Bedarf dafür bestehe, würde ich als blanken Hohn bezeichnen.
Telemark - Statistik der Anschlüsse:
http://www.telemark.de/breitbandausbau/ftth-iserlohn-stuebbeken.php

Anbieter und Tarife:
DOKOM 21: (bitte beachten Sie die Fusszeile bei den Tarifen)
 http://www.dokom21.de/de/Privatkunden/Produkte--Tarife/Telefon--Internet/VDSL-Tarif.htm

HeLiNet:
http://www.helinet.de/tarife-544.html

MUENET:
http://www.muenet.net/glaskabel/produkte/#lwl50000

Peter G.A. Hölterhoff

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