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Zum Ende des Kooperationsprojektes zwischen der Schillerplatz GmbH und der BTK-Hochschule für Gestaltung präsentierten die Studenten die Ergebnisse ihrer Aktionen. „Out of the BOX“ – Kunstprojekt mit BTK-Studierenden in der Schiller BOX beendet

Iserlohn. Rund um Friedrich Schiller und den Schillerplatz drehte sich das Kunstprojekt mit Studierenden der BTK-Hochschule für Gestaltung im Rahmen des Projektes "Entwicklung Innenstadt Iserlohn – Schillerplatz-Areal”, das in der Schiller BOX (Glaspavillon auf dem Schillerplatz) angesiedelt war. Seit April führten dort Studierende des 4. Semesters des Fachbereiches Art & Design der BTK-Hochschule für Gestaltung mit Unterstützung ihrer Professoren Katharina Mayer und Ubbo Kügler alle zwei Wochen Aktionen innerhalb und außerhalb der Schiller BOX durch. Ziel war es, den Platz mehr in den Fokus zu rücken und die Iserlohnerinnen und Iserlohner für den Schillerplatz und dessen Entwicklung zu interessieren.
Bild: Zum Ende des Kooperationsprojektes zwischen der Schillerplatz GmbH und der BTK-Hochschule für Gestaltung präsentierten die Studenten die Ergebnisse ihrer Aktionen. Stadt Iserlohn

Bei einem offiziellen Abschlusstermin am Mittwoch (27. Juni) unter dem Titel "Out of the BOX" präsentierten die Studierenden Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke und weiteren Interessierten die Ergebnisse ihrer Aktionen mit Fotos, Skizzen und Grafiken. Bei den insgesamt sieben immer mittwochs stattfindenden Aktionen wurde zum Beispiel die Geschichte des Schillerplatzes gezeigt, Fotos vom heutigen Schillerplatz aus vielen Perspektiven wurden ausgestellt und Passanten zum Fotoshooting oder zum Zeichnen eines Kreidebildes auf dem Schillerplatz eingeladen. Es gab zwei Befragungen, bei denen die Iserlohner nach ihren persönlichen Erinnerungen zum Platz, aber auch nach ihren Ideen und Wünschen für den heutigen Schillerplatz gefragt wurden. Dabei wurde oftmals die fehlende Aufenthaltsqualität des Platzes bemängelt. Weiterhin entstand ein Kurzfilm über ein Interview mit dem Iserlohner Architekten Ernst Dossmann, der einen guten Überblick über die Entwicklung und Architektur des Schillerplatzes gibt.

Bei ihren Aktionen profitierten die Studierenden von den Besuchern des Wochenmarktes. Immer wieder kamen interessierte Passanten in die Schiller BOX. Die Befragung der Marktbesucher am Mittwochmorgen als letzte Aktion des Projektes ergab, dass zirka 45 Prozent der Befragten die Schiller BOX, die seit Februar als Öffentlichkeitsplattform zum Projekt "Entwicklung des Schillerplatz-Areals" dient, kennen.

Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke dankte den Studierenden und ihren Professoren für ihre Arbeit und war voll des Lobes: "Durch das Projekt ist Lebendigkeit in die Schiller BOX und auf den Schillerplatz gekommen. Ein kreatives Projekt wie dieses hat es bisher nur selten zu stadtplanerischen Themen gegeben. Die Vielfalt der Aktionen zeigt die ideenreiche und abwechslungsreiche Auseinandersetzung mit dem Raum zwischen Rathaus, Karstadt-Warenhaus und Sparkassengebäude."

Den Studierenden selbst hat das dreimonatige Projekt viel Spaß gemacht. Sie setzten sich intensiv mit dem Schillerplatz auseinander und sehen den Platz als wichtigen Iserlohner Stadtplatz, der mehr Aufenthaltsqualitäten bieten sollte. Die BTK-Professoren Katharina Mayer und Ubbo Kügler könnten sich weitere Kooperationen vorstellen und die Schiller BOX beispielsweise als Ausstellungsmedium für Projekte nutzen.

 

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