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Quelle: https://www.debatometer.com/de/tutorial.htmlMit dem Debat-O-Meter können sich Zuschauer während der Debatten zu den Politikern und deren Argumenten äußern

Endspurt im Bundestagswahlkampf: Am Mittwoch, 30. August 2017, diskutieren die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der kleinen Parteien auf Sat.1 über ihre Vorstellungen, wie sie Deutschland in Zukunft regieren wollen. Das „Duell vor dem Duell“ ist der Auftakt zu drei großen Fernsehdebatten, in denen sich die Kandidaten der wichtigsten Parteien im direkten Wettstreit den Wählerinnen und Wählern präsentieren. Am 3. September treffen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Herausforderer Martin Schulz im „TV-Duell“ aufeinander, am 21. September stehen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien mit Bundestagschancen auf ARD und ZDF in der „Schlussrunde“ gegenüber. Anders als bisher können Zuschauerinnen und Zuschauer nun aber die Diskussionen nicht mehr nur verfolgen.

Sie können diesmal auch mit dem Debat-O-Meter der Universität Freiburg abstimmen, was sie von den jeweiligen Politikerinnen und Politikern sowie deren Aussagen halten – live per Smartphone, Tablet oder PC über das Internet.

 

Ein Team aus der Politikwissenschaft und Informatik der Universität Freiburg hat das Debat-O-Meter entwickelt. Mit ihm können die Teilnehmenden über die Tasten „doppel-plus“, „plus“, „minus“ und „doppel-minus“ auf dem Bildschirm jederzeit während der Diskussionen ihre Einschätzung der Kandidaten abgeben. Das Team der Universität Freiburg sammelt die aus ganz Deutschland eingehenden Bewertungen und kann so auf die Sekunde genau feststellen, wie die Diskussionen jeweils wahrgenommen werden. Am Ende wissen die Forscherinnen und Forscher, was beim Publikum auf Zustimmung oder auf Ablehnung stößt, was überzeugt hat und was nicht.

Da die Daten online erhoben werden, steht schon kurz nach Ende der jeweiligen Diskussion eine erste Analyse bereit, in der die Forscher die entscheidenden Stellen der Debatte identifizieren. Durch zusätzliche Befragungen direkt vor und nach der Diskussion können sie außerdem feststellen, ob sich die Einstellungen der Zuschauer oder deren Wahlabsicht durch die Debatte verändert haben. Damit wird auch sichtbar, wer welche Wählergruppen von sich überzeugen konnte und wer nicht. „Alles in allem sehen wir mit dem Debat-O-Meter sekundengenau, welche Argumente die Wähler überzeugt haben und welche nicht, wer durch die Diskussion an Unterstützung gewonnen hat und wer vielleicht durchgefallen ist“, sagt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wagschal.

Die Teilnehmenden erhalten im Anschluss eine individuelle Auswertung der eigenen Klicks, die zeigt, in welchen Themenbereichen sie näher bei einem der Kandidaten waren – vergleichbar in etwa mit dem Wahl-O-Mat, der die Programme der einzelnen Parteien auswertet. Am nächsten Tag können sie auf Wunsch eine detaillierte Gesamtauswertung zugeschickt bekommen. Wer mitmachen möchte, braucht nur ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC mit Internetzugang. Nach dem Login gibt es zuerst eine kurze Anleitung und eine Vorbefragung. Danach geht es direkt weiter zur Online-Bewertung. Am Ende der Diskussion folgt eine Nachbefragung, bevor man zur individuellen Auswertung weitergeleitet wird. Die Teilnahme ist anonym, alle Interessierten können mitmachen. Es muss keine besondere Software installiert werden, ein Internet-Browser reicht aus. Das Debat-O-Meter wird ab etwa einer Stunde vor Beginn jeder TV-Debatte unter der Adresse https://app.debatometer.com freigeschaltet.

Video: So funktioniert das Debat-O-Meter
https://www.youtube.com/watch?v=anHIgJU47hc

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

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