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Iserlohn. Nach einem Gespräch, das auf gemeinschaftliche Initiative der Arbeiterwohlfahrt, der Diakonie, der Caritas und des Verwaltungsvorstandes der Stadt Iserlohn unter Beteiligung des Eigentümers der Immobilie Obere Mühle 28 im Rathaus stattgefunden hat, ist der Weg geebnet worden für eine vorerst einvernehmliche Lösung der komplexen Problemlage rund um die Wohnnutzung innerhalb des ehemaligen Fabrikkomplexes.
Nach dem sachlichen und zielgerichteten Austausch der Argumente, der auch die besondere Problemlage der Mieter zum Gegenstand hatte, ist vereinbart worden, dass der Eigentümer Jörg Rene Rodegra innerhalb einer Frist von vier Wochen überarbeitete Bauantragsunterlagen bei der Verwaltung einreichen wird. Auf der Basis dieser Antragsunterlagen wird die Verwaltung dann umgehend prüfen, ob die von Herrn Rodegra beantragte Wohnnutzung in dem Gebäudekomplex genehmigt werden kann.
Parallel hierzu wird der Eigentümer der Immobilie einen Brandschutzsachverständigen beauftragen, kurzfristig eine Begehung des Objektes durchzuführen. Ziel dieser Begehung ist die Erstellung eines brandschutztechnischen Maßnahmenkataloges, mit dessen umgehender Umsetzung - noch vor einer möglichen Genehmigung des Bauantrags - eine Übergangslösung geschaffen werden kann, damit die Mieter in der Immobilie verbleiben können und ihre Sicherheit gewährleistet ist.
Im Gegenzug hat sich die Verwaltung dazu bereit erklärt, dass das bereits eingeleitete ordnungsbehördliche Anhörungsverfahren zunächst ausgesetzt wird, um Eigentümer Rodegra den beschriebenen Weg zu eröffnen, eine Genehmigung zu erreichen. Hierüber wird die Stadt alle Betroffenen der Anhörung schriftlich informieren.
Das Gespräch im Rathaus war getragen von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz, verbunden mit dem Ziel, die bestmögliche Lösung für das gemeinschaftliche Zusammenleben in der Stadt und für die Bewohnerinnen und Bewohner speziell zu erzielen in dem Bewusstsein, dass ein Teil von ihnen aus sozialarbeiterischer Sicht dringend auf eine wohnortnahe Betreuung und Versorgung angewiesen ist.
An dem Gesprächstermin nahmen Immobilien-Eigentümer Jörg Rene Rodegra, sein Berater Michael Petereit, der Einrichtungsleiter der Werkstatt im Hinterhof Achim Rabenschlag und der Betriebsleiter Suchthilfe Markus Stremmel-Thoran (beide Vertreter Arbeiterwohlfahrt), der Beigeordnete Mike-Sebastian Janke (Ressort Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz) und Ressortleiter Jochen Köhnke (Ressort Kultur, Migration und Teilhabe) sowie weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung teil. Die Einladung zum Gespräch erfolgte auf der Basis eines bereits bestehenden intensiven Austausches zwischen Ressortleiter Jochen Köhnke und den örtlichen Trägern der Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie).

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