Gemeinschaftsdienst Kinder, Jugend und Familie e.V.
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Die Gründung des Vereines geht zurück auf das Jahr 1947. Damals, unter dem Vereinsnamen „Gemeinschaftsdienst deutscher Jugend“, entwickelte sich der Verein aus der Idee heraus, Jugendliche - in der größten Notzeit nach dem zweiten Weltkrieg - zur Mitarbeit beim Aufbau der Heimat aufzurufen.

Gleichzeitig sollte dabei vielen jungen Menschen, die unter den katastrophalen Folgen des Krieges ihre Orientierung verloren hatten, durch diese sinnvolle Wiederaufbau – Arbeit ein Halt gegeben werden.

Der Siedlergemeinschaft im Stübbeken wurden 75 Morgen Waldgelände für Siedlungszwecke zur Verfügung gestellt. Es war der Stolz des Gemeinschaftsdienstes, dass der Siedlungsplan erst durch die Erschließungsarbeiten ( Kanalisation und Straßenbau ) der jungen Menschen in Angriff genommen werden konnte.

1949 begann ein neuer Abschnitt, indem ein Lehrbauhof - zur Umschulung von insgesamt 30 Jugendlichen zum Maurer oder Zimmermann -  gebildet wurde. Gleichzeitig mussten in steigender Zahl Jugendliche aus der freiwilligen Erziehungshilfe in Heimen untergebracht werden. Mit der Aufnahme – 1957 - in den Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege, wurden die Räumlichkeiten, mit entsprechenden Auflagen der Aufsichtsbehörde zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, hergerichtet. Damit war der Grundstein für das Aufgabengebiet des Vereines in der Kinder- und Jugendhilfe gelegt.

Im Jahre 2002 vollzog der Verein dann, unter einer neuen Geschäftsführung, einen weiteren umfassenden Wandel. Nunmehr firmierte der Verein als Gemeinschaftsdienst Kinder, Jugend und Familie e.V..

Neben beträchtlichen finanziellen Aufwendungen, zur Durchführung umfangreicher Gebäudesanierungen, wurde darüber hinaus, vor allem sehr viel Energie und Zeit in eine inhaltliche Umstrukturierung investiert. Hierzu gehörte selbstredend auch die Neuausrichtung hinsichtlich der Qualität und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein gravierender Teil dieser Umstrukturierung vollzog sich bei der Schließung des damaligen Hagener Kinderheimes „Hülsche“ zum 31.12.2004. Dabei wurden die bestehenden Wohngruppen nicht geschlossen, sondern in angemieteten Wohnraum, in ein so genanntes „normales Wohnumfeld“ umgesiedelt.

Hintergrund dieser umfangreichen Maßnahme war und ist die Dezentralisierung und Differenzierung der vielfältigen und unterschiedlichen Aufgabenfelder unseres Vereins. Nach nunmehr acht Jahren dürfen wir erfreut erkennen, dass die Umstrukturierung und Neugestaltung unseres Vereins erfolgreich vollzogen ist.

Gute Belegung, durchweg freundliche und zufriedene Rückmeldungen der Kostenträger und BewohnerInnen, und nicht zuletzt die „gute Stimmung“ in der Belegschaft und die hohe Einsatzbereitschaft eines jeden Einzelnen, sind Indikatoren für diese Einschätzung.

 

Text: Verein als Gemeinschaftsdienst Kinder, Jugend und Familie e.V.

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