Gesundheit und Medizin

Entbindung per Kaiserschnitt: Das Team der Sectio Marc Vorbrugg, Universitäts-Frauenklinik TübingenNach jahrelanger Vorbereitung konnte im Herbst 2016 die erste Gebärmuttertransplantation Deutschlands erfolgreich durchgeführt werden. Nun haben in der Universitäts-Frauenklinik des Universitätsklinikums Tübingen zwei transplantierte Frauen ihr gesundes Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Bereits im März entbanden die Ärzte ein erstes Baby, Mitte Mai folgte ein zweites.

Damit brachten die beiden Mütter Hanna M.* (25) und Julia W.* (26) das weltweit 15. bzw. 17. Kind zur Welt, das nach einer Gebärmuttertransplantation geboren wurde. Die Tübinger Forscher konnten den beiden jungen Frauen damit ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen, ein biologisch eigenes Kind auf die Welt zu bringen. Weil die Frauen ohne Scheide und ohne Gebärmutter geboren wurden, schien das unmöglich.
Bild: Entbindung per Kaiserschnitt: Das Team der Sectio. Marc Vorbrugg, Universitäts-Frauenklinik Tübingen

Das beste Plakat aus Baden-Württemberg kommt von der 16-Jährigen Ebersbacherin Lillian Albig"Bunt statt blau": Unter diesem Motto schufen im Frühjahr bundesweit knapp 9.000 Schüler Kunstwerke gegen das "Komasaufen".

"Die positive Wirkung der Kampagne ,bunt statt blau' zeigt sich schon an der wieder einmal hohen Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der vielen kreativen Einreichungen", so der Schirmherr der Kampagne Ministerpräsident Winfried Kretschmann. "In Kooperation mit Politik, Lehrerinnen und Lehrern und Angehörigen vermittelt die DAK-Gesundheit die Freude und Ausgeglichenheit im Leben auch ohne Alkohol. Die Schülerinnen und Schüler motivieren andere Jugendliche, sich die Gefahren des Alkoholkonsums bewusst zu machen."
Bild: Das beste Plakat aus Baden-Württemberg kommt von der 16-Jährigen Ebersbacherin Lillian Albig. Quelle: DAK Gesundheit

Foto: Peter HölterhoffDas verbale Gedächtnis ist dafür zuständig, sprachliche Botschaften zu erfassen und sie zu verarbeiten. Es ist somit zentral wichtig für die Aufnahme und das Verwenden von Informationen, die uns in Worten übermittelt werden. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Sie zeigte auch, dass das nicht nur damit zusammenhängt, dass man beim Fernsehen sitzt und sich nicht ausreichend bewegt. Die kognitive Einschränkung entspricht auch nur zum Teil denen von Demenzkranken. Möglicherweise zeigt sich hier ein neues Krankheitsbild: die TV-bedingte Demenz.

Geschlechtskrankheiten digital vom Facharzt überprüfen lassen

Erstmalig können Patienten aus ganz Deutschland jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Der Antrag für die Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten ist genehmigt. Entwickelt haben das digitale Angebot auch Mediziner der Essener Uni-Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen - zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg (UKHD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt: Risiken von E-Zigaretten nicht unterschätzen
Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Zigaretten in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.

Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Produkte in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.

Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) DGU/ Foto: SolcherDGU-Präsident warnt vor Spirale der Ökonomisierung in der Medizin
„Wir laufen Gefahr, den Menschen und damit das Wesentliche aus den Augen zu verlieren“, mahnt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg.

„Mensch, Maschine, Medizin, Wirtschaft“: Mit diesen vier Worten hat Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg das Motto des 71. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. fixiert und damit das Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Medizin und Qualität in den Mittelpunkt seiner Präsidentschaft gerückt, das ihn als Arzt und engagierten Standesvertreter seit Jahren umtreibt.

Bild: Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
DGU/ Foto: Solcher

Plakataktion von Jugendamt und Kinderlobby„Sprechen Sie mit Ihrem Kind“ – Jugendamt und Kinderlobby stellten Plakataktion zur Smartphone-Nutzung vor

Iserlohn. Zehn Jahre Smartphone – kaum eine andere technische Errungenschaft hat so sehr den Alltag beeinflusst wie das Handy. Das Kommunikationsverhalten hat sich dramatisch verändert – Smartphones sind allgegenwärtig, sind aus dem Alltagsbild kaum mehr weg zu denken.I
n Alltagssituationen, beim Einkaufen und auf den Straßen sieht man häufig Eltern, die ihr Handy nutzen, statt mit ihren Kindern zu kommunizieren. Die Kinder werden nicht beachtet. Sie bekommen keine Aufmerksamkeit, kaum eine Reaktion auf Versuche, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen.
Bild: Plakataktion von Jugendamt und Kinderlobby. Foto: Stadt Iserlohn

Quellenangabe: Ob als Snack zwischendurch, die nächste Party oder die eigene Dschungelprüfung für zuhause: Bei Kaufland sind ab dieser Woche exotische Snacks erhältlich. Zum Start gibt es Buffalo- und Mehlwürmer, Grillen und Insekten-Proteinriegel. Zusätzlich werden bald Nudeln, Müsli sowie Würmer und Riegel in weiteren Geschmackrichtungen verfügbar sein.

Würmer und Insekten als Proteinquelle

Julia Klöckner, Quelle: CDU Rheinland-PfalzBerlin – Zum Ernährungsreport 2019 des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG:

„Der Report enthält eine klare Handlungsaufforderung an die Ernährungsministerin: 91 Prozent der Befragten wollen, dass Lebensmittel gesund sind. Doch zurzeit ist in Deutschland das Gegenteil Realität: Viele Fertiglebensmittel sind zu süß, zu fett, zu salzig. Daran wird auch die Nationale Reduktionsstrategie von Frau Klöckner nicht viel ändern, denn die darin bisher vereinbarten Ziele sind viel zu gering - und sie sind nur freiwillig. Damit ignoriert Frau Klöckner ganz klar den Befund, dass 84 Prozent der Befragten den Zuckeranteil in Fertiggerichten reduzieren möchten.
Bild: Julia Klöckner, Quelle: CDU Rheinland-Pfalz

Jedes zehnte Kind ist übergewichtig, jedes zwanzigste sogar fettleibig. Wissenschaftler*innen des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit Kolleg*innen von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig nun einen bisher wenig untersuchten Zusammenhang aufgeklärt: In der Mutter-Kind-Studie LiNA, die am UFZ koordiniert wird, fanden sie heraus, dass der empfundene Stress der Mutter im ersten Lebensjahr des Kindes Übergewicht im Kleinkindalter begünstigt.

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