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Gesundheit und Medizin

Geschlechtskrankheiten digital vom Facharzt überprüfen lassen

Erstmalig können Patienten aus ganz Deutschland jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Der Antrag für die Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten ist genehmigt. Entwickelt haben das digitale Angebot auch Mediziner der Essener Uni-Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen - zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg (UKHD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt: Risiken von E-Zigaretten nicht unterschätzen
Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Zigaretten in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.

Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Produkte in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.

Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) DGU/ Foto: SolcherDGU-Präsident warnt vor Spirale der Ökonomisierung in der Medizin
„Wir laufen Gefahr, den Menschen und damit das Wesentliche aus den Augen zu verlieren“, mahnt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg.

„Mensch, Maschine, Medizin, Wirtschaft“: Mit diesen vier Worten hat Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg das Motto des 71. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. fixiert und damit das Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Medizin und Qualität in den Mittelpunkt seiner Präsidentschaft gerückt, das ihn als Arzt und engagierten Standesvertreter seit Jahren umtreibt.

Bild: Prof. Dr. Oliver W. Hakenberg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU)
DGU/ Foto: Solcher

Plakataktion von Jugendamt und Kinderlobby„Sprechen Sie mit Ihrem Kind“ – Jugendamt und Kinderlobby stellten Plakataktion zur Smartphone-Nutzung vor

Iserlohn. Zehn Jahre Smartphone – kaum eine andere technische Errungenschaft hat so sehr den Alltag beeinflusst wie das Handy. Das Kommunikationsverhalten hat sich dramatisch verändert – Smartphones sind allgegenwärtig, sind aus dem Alltagsbild kaum mehr weg zu denken.I
n Alltagssituationen, beim Einkaufen und auf den Straßen sieht man häufig Eltern, die ihr Handy nutzen, statt mit ihren Kindern zu kommunizieren. Die Kinder werden nicht beachtet. Sie bekommen keine Aufmerksamkeit, kaum eine Reaktion auf Versuche, Kontakt zu ihren Eltern aufzunehmen.
Bild: Plakataktion von Jugendamt und Kinderlobby. Foto: Stadt Iserlohn

Quellenangabe: Ob als Snack zwischendurch, die nächste Party oder die eigene Dschungelprüfung für zuhause: Bei Kaufland sind ab dieser Woche exotische Snacks erhältlich. Zum Start gibt es Buffalo- und Mehlwürmer, Grillen und Insekten-Proteinriegel. Zusätzlich werden bald Nudeln, Müsli sowie Würmer und Riegel in weiteren Geschmackrichtungen verfügbar sein.

Würmer und Insekten als Proteinquelle

Julia Klöckner, Quelle: CDU Rheinland-PfalzBerlin – Zum Ernährungsreport 2019 des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erklärt Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft DDG:

„Der Report enthält eine klare Handlungsaufforderung an die Ernährungsministerin: 91 Prozent der Befragten wollen, dass Lebensmittel gesund sind. Doch zurzeit ist in Deutschland das Gegenteil Realität: Viele Fertiglebensmittel sind zu süß, zu fett, zu salzig. Daran wird auch die Nationale Reduktionsstrategie von Frau Klöckner nicht viel ändern, denn die darin bisher vereinbarten Ziele sind viel zu gering - und sie sind nur freiwillig. Damit ignoriert Frau Klöckner ganz klar den Befund, dass 84 Prozent der Befragten den Zuckeranteil in Fertiggerichten reduzieren möchten.
Bild: Julia Klöckner, Quelle: CDU Rheinland-Pfalz

Jedes zehnte Kind ist übergewichtig, jedes zwanzigste sogar fettleibig. Wissenschaftler*innen des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit Kolleg*innen von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig nun einen bisher wenig untersuchten Zusammenhang aufgeklärt: In der Mutter-Kind-Studie LiNA, die am UFZ koordiniert wird, fanden sie heraus, dass der empfundene Stress der Mutter im ersten Lebensjahr des Kindes Übergewicht im Kleinkindalter begünstigt.

Dr. Carsten Lennerz bei der Untersuchung eines Herzpatienten am Deutschen Herzzentrum München. Foto: DHM/LennerzUntersuchung des Deutschen Herzzentrums München mit gängigen Elektroautomodellen sorgt für mehr Klarheit/ Auszeichnung mit Forschungspreis

In Deutschland leiden mehrere Millionen Menschen an Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen. Viele Betroffene benötigen für eine Regulierung ihres Herzrhythmus einen Herzschrittmacher oder Implantierbaren Cardioverter-Defibrillator (ICD/„Defi“). Rund 110.000 Herzschrittmacher und ICD werden laut Deutschem Herzbericht pro Jahr in Deutschland neu implantiert. Beide Herzimplantate können störanfällig auf starke elektromagnetische Felder reagieren, indem die Geräte diese Felder als eigene Herzaktivität des Schrittmacher- bzw. ICD-Trägers fehlinterpretieren (sog. „Oversensing“) und dadurch ein gefährliches Aussetzen der Pumparbeit des Herzens bewirken bzw. ICD-Schockabgaben fälschlicherweise provozieren können.
Bild: Dr. Carsten Lennerz bei der Untersuchung eines Herzpatienten am Deutschen Herzzentrum München. Foto: DHM/Lennerz

Das Spiel lässt sich mit den Füßen steuern. Foto: AG wearHEALTHComputerspiel soll helfen, Thrombose vorzubeugen
Ein Gerinnsel in einem Blutgefäß kann dazu führen, dass die Arterie verstopft. Mediziner sprechen hier von einer Thrombose. Um ihr vorzubeugen, helfen Übungen für Beine und Füße. Oft fehlt den Betroffenen aber die Motivation. Abhilfe schafft das Computerspiel „jumpBALL“, das Kaiserslauterer Forscher mit Medizinern entwickelt haben. Das Besondere: Es wird über die Füße gesteuert. Die Forscher haben es für Smartphone und Tablet entwickelt. Das Spiel kann auch nach einem Schlaganfall oder einer Hüft- oder Knie-Operation helfen. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher das Spiel am Forschungsstand (Halle 7a, Stand B06) Rheinland-Pfalz vor.

Berlin | Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, kritisiert, dass trotz der Hilfsmittelreform (HHVG) die Vertragsgestaltung insbesondere im Bereich der aufsaugenden Inkontinenz-Versorgung ein großes Problem für die Versicherten bleibt. Im jüngsten Fall geht es um das Vorgehen der DAK, die quasi "einen Ausschreibungsvertrag durch die Hintertür" geschlossen hat, so die Experten des BVMed-Fachbereichs "Aufsaugende Inkontinenzversorgung" (FBI-H). Der BVMed zeigt in einem Positionspapier die Notwendigkeit für ein bundesweit einheitliches und kassenübergreifendes Festpauschal-System auf, dass die Grundversorgung von Patienten mit aufsaugenden Inkontinenzhilfen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sicherstellt.

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