Wir sind schön, märkisch, gut. Wir sind MK. Ein Kreis und seine Bewohner

Gesundheit und Medizin

Das Spiel lässt sich mit den Füßen steuern. Foto: AG wearHEALTHComputerspiel soll helfen, Thrombose vorzubeugen
Ein Gerinnsel in einem Blutgefäß kann dazu führen, dass die Arterie verstopft. Mediziner sprechen hier von einer Thrombose. Um ihr vorzubeugen, helfen Übungen für Beine und Füße. Oft fehlt den Betroffenen aber die Motivation. Abhilfe schafft das Computerspiel „jumpBALL“, das Kaiserslauterer Forscher mit Medizinern entwickelt haben. Das Besondere: Es wird über die Füße gesteuert. Die Forscher haben es für Smartphone und Tablet entwickelt. Das Spiel kann auch nach einem Schlaganfall oder einer Hüft- oder Knie-Operation helfen. Auf der Medizintechnik-Messe Medica in Düsseldorf vom 12. bis 15. November stellen die Forscher das Spiel am Forschungsstand (Halle 7a, Stand B06) Rheinland-Pfalz vor.

Berlin | Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, kritisiert, dass trotz der Hilfsmittelreform (HHVG) die Vertragsgestaltung insbesondere im Bereich der aufsaugenden Inkontinenz-Versorgung ein großes Problem für die Versicherten bleibt. Im jüngsten Fall geht es um das Vorgehen der DAK, die quasi "einen Ausschreibungsvertrag durch die Hintertür" geschlossen hat, so die Experten des BVMed-Fachbereichs "Aufsaugende Inkontinenzversorgung" (FBI-H). Der BVMed zeigt in einem Positionspapier die Notwendigkeit für ein bundesweit einheitliches und kassenübergreifendes Festpauschal-System auf, dass die Grundversorgung von Patienten mit aufsaugenden Inkontinenzhilfen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sicherstellt.

Auch 32 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind deren Auswirkungen in Deutschland zu beobachten.

Das belegen Messergebnisse, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in zwei aktuellen Berichten veröffentlicht hat. Demnach sind einzelne Wildpilzarten in bestimmten Regionen Bayerns nach wie vor stark radioaktiv belastet. Bei landwirtschaftlichen Produkten insgesamt ist die Belastung infolge des Reaktorunfalls von Tschernobyl aber deutlich zurückgegangen und die aktuellen Messwerte sind gering.

Schlag für Schlag – vor 60 Jahren wurde der erste Herzschrittmacher implantiert.
Mit der ersten Herzschrittmacher-Implantation begann eine der größten Erfolgsgeschichten der modernen Herzmedizin.

Die kleinen künstlichen Taktgeber des Herzens haben die Herzmedizin revolutioniert: Vor 60 Jahren implantierte der schwedischen Herzchirurg Åke Senning den ersten Herzschrittmacher (HSM) zur Behandlung eines jungen Patienten, der aufgrund einer zu langsamen Herzschlagfolgemehrmals täglich ohnmächtig wurde. Heute sind die Aggregate der Herzschrittmachersysteme etwa so groß wie eine Armbanduhr, wiegen ca. 25 Gramm und kosten, in Abhängigkeit von der benötigten Funktion und systembezogenen Eigenschaften, 500 bis 3000 Euro.

Pflegende Angehörige haben einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel in Höhe von bis zu 40 Euro pro Monat, den sie jedoch oft gar nicht bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen geltend machen. Darauf weist der Deutsche Apothekerverband (DAV) zum Bundesweiten Aktionstag Pflegende Angehörige am 8. September hin. "Angehörige, die ihre Eltern oder Großeltern zuhause pflegen, nehmen eine hohe persönliche Verantwortung mit großem körperlichen und emotionalen Einsatz wahr, für die ihnen die Gesellschaft sehr dankbar sein kann", sagt DAV-Patientenbeauftragter Berend Groeneveld.

Ein Team der Uni Hohenheim und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr bestätigt 7 Funde der Gattung Hyalomma / eine Zecke trug Zecken-Fleckfieber-Erreger in sich

Der heiße, trockene Sommer macht ihnen gar nichts aus, ganz im Gegenteil: Die tropischen Zeckenarten der Gattung Hyalomma fühlen sich bei dieser Witterung pudelwohl – und könnten sich künftig möglicherweise auch in Deutschland ausbreiten. Sieben Exemplare haben Zeckenforscher an der Universität Hohenheim in Stuttgart und ihre Kollegen am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München in diesem Jahr nachgewiesen. Die Zahl klingt überschaubar, doch bei den Forschern lässt sie die Alarmglocken schrillen. Sie befürchten, dass sich die Blutsauger hier etablieren könnten. Und ein weiterer Punkt beunruhigt sie: Ein Exemplar trug ein gefährliches Bakterium in sich, Rickettsia aeschlimannii, einen bekannten Erreger des Zecken-Fleckfiebers.

CI - Bild: CIV NRW e.V.Mainz (ots) - Die Mannschaften der 2. und 3. Fußball-Bundesliga hatten ihren Saisonauftakt, die Fußballclubs der 1. Liga starten am 24. August. Doch jetzt ist schon klar: Kein Spiel ohne Schreien oder Singen der Fangruppen. Im Gegenteil: Es wird wieder heiß hergehen - und laut. Denn Fußball und Lärm gehören im Stadion einfach zusammen.

Dabei sind die Fangesänge und Begeisterungs- oder Buh-Pfiffe nicht harmlos: Die Fans von Besiktas Istanbul gelten seit 2017 mit gemessenen 141 Dezibel als die lautesten Fußball-Fans der Welt. Zum Vergleich:
Bild: CI-Träger, Copyright CIV NRW e.V. mit freundlicher Erlaubnis, Foto: S. Katzmann

8 philipp lahm sommercamp philipp lahm begeistert junge leukaemiepatientenMünchen (ots) - "Philipp! Philipp! Philipp!" Lautstarker Empfang von 80 Kindern und Jugendlichen im Philipp Lahm Sommercamp für junge Leukämiepatienten für den Fußball-Weltmeister mit dem großen Herzen. Am Donnerstag hatte Philipp Lahm das Sommercamp besucht und sich mit den jungen Teilnehmern unterhalten. Dabei musste Philipp Lahm auch lustige Fragen beantwortet, zum Beispiel, ob er einen Sixpack hat oder warum er bei einem Elfmeter mal ausgerutscht ist.
Bild: Dr. Gabriele Kröner, Geschäftsführender Vorstand der José Carreras Leukämie-Stiftung, und Philipp Lahm. Quellenangabe: "obs/Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V./DJCLS/ T. Fricke"

Der Henriette-Fürth-Preis ist in diesem Jahr an zwei Absolventinnen der Hochschule Fulda gegangen. In ihrer Masterarbeit haben Stefanie Freytag und Verena Dierolf die Vergabepraxis der "Pille danach" durch Apotheken untersucht - und dringenden Handlungsbedarf identifiziert.

Für ihre Arbeit zur Vergabepraxis der "Pille danach" durch Apotheken sind die beiden Absolventinnen des Masterstudiengangs Public Health an der Hochschule Fulda, Stefanie Freytag und Verena Dierolf, mit dem Henriette-Fürth-Preis des Gender- und Frauenforschungszentrums der Hessischen Hochschulen (gFFZ) ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt qualitativ herausragende Arbeiten an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die ein für die Frauen- und Genderforschung relevantes Thema bearbeiten und besondere Erkenntnisgewinne liefern. Die Masterarbeit entstand aus einem zweisemestrigen Forschungsprojekt im Masterstudiengang Public Health, das Prof. Dr. Daphne Hahn, Professorin für Gesundheitswissenschaften und empirische Sozialforschung am Fachbereich Pflege und Gesundheit und bis 2017 Vorsitzende des Bundesverbands von pro familia sowie Werner Hofmann, Lehrkraft für besondere Aufgaben, leiteten.

Pille danach ist rezeptfrei, aber nicht barrierefrei

Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech