Samstag, 04.05.2013

Weinprobe

Cochem_2Den Samstag verplanen wir mit Cochem gucken. Eve will unbedingt Schiff fahren, also hole ich Karten für die Fahrt nach Beilstein. Auf dem Schiff belege ich die vordere Bank, Peter muss ja filmen. Marion möchte nicht vorne sitzen und belegt eine Bank mit Tisch davor eine Reihe hinter mir. Jürgen setzt sich zu mir. Eve weiß nicht so genau, was sie will, setzt sich aber dann zu Marion. Doch schon ein paar Minuten später ist Mami überredet und man setzt sich zu uns nach vorne. Gut, dass Frauen wissen, was sie wollen. Die Schifffahrt bis Beilstein dauert etwa eine Stunde und Eve ist es nach 30 Minuten langweilig. Ich frage mich, warum sie unbedingt Schiff fahren wollte?

Auf der Mosel_20In Beilstein schauen wir uns ein wenig um. Marion und ich kennen das Städtchen ja schon und so trennen wir uns von Eve und Jürgen, die auf die Burg Metternich wollen. M und P schlendern derweil durch Beilstein und genießen die Sonne. Lange können wir nicht in Beilstein bleiben, weil wir mit dem nächsten Schiff zurück müssen. In Valwig findet nämlich um 17 Uhr die Weinprobe (auch im Preis enthalten) im Hotelkeller statt. Unser Timing war eigentlich recht gut angesetzt und wir hätten noch Zeit für einen Valwigspaziergang gehabt. Doch unser Schiff hat Verspätung und an der Schleuse ist Stau. So verlieren wir über eine halbe Stunde und können uns gerade noch frisch machen, bevor wir uns in den Weinkeller begeben.

Die Weinprobe ist gut und interessant gemacht. Wasserflaschen, Brot und Knoblauchpaste stehen auf den Tischen bereit. Die Gläser werden mit Weinproben gefüllt und wir greifen zu.

Als kleine Besonderheit kredenzt der Weinbauer uns einen seltenen Eibling, einen Wein aus einer alten, fast vergessenen Weinrebensorte. Ein für die Mosel seltener Rotwein ist nicht so ganz mein Ding, dann kommen die lieblichen Weine dran, die schon eher mein Herz erfreuen. Der Weinbauer, der die Weinprobe mit eigenen Weinen durchführt, scheint mich zu mögen, weil ich, wie er lieblichen Wein mag, denn er schenkt mir immer 2 Gläser ein. Da schwirrt die Birne. Natürlich bestellen wir anschließend ein paar Fläschchen von dem leckeren Traubensaft.

Abends schauen wir uns in Valwig nach einem Restaurant um. Nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit, entschließen wir uns in einem neu gefundenen Restaurant zu essen. Nach der Besichtigung der Terrasse mit den Tischen, auf denen noch die Reste des Essens der Vorgäste kleben, drehen wir uns wieder um und gehen wieder. Der gute Wirt fragt, ob etwas nicht stimme. Ehrlich, wie ich bin, sage ich ihm, dass es uns zu schmutzig ist.

So finden wir uns beim Fritz wieder und essen dort.