BildeinblendungWir steuern nicht nur auf Oktober, sondern auch auf Valwig zu. Aufmerksamen Lesern fällt nun das Gitter vom Auge und fragen: „Waren wir da nicht schon?“
Ja, waren wir! Sogar im selben Hotel. Damals waren wir – vorsichtig ausgedrückt – nicht sehr gut untergebracht. Nun gönnen wir dem „Fritz“ eine zweite Chance.
Tja, sagen wir es gleich vorab: einiges ist anders, manches besser. Aber natürlich sind wir nicht durch die Zimmer geschlichen und wissen daher nicht, ob unser Zimmer vom letzten Mal renoviert wurde. Nicht ausgebessert wurde die Treppe ins Obergeschoss. Hier sticht immer noch die defekte Stufe ins Auge. Für mich ziemlich unverständlich, denn das zu ändern, dürfte kein großer Aufwand sein.
Unser aktuelles Zimmer ist okay, nicht prächtig aber okay. Trotzdem fällt mir sofort das mehrfarbige Fliesenbett des Bades auf. Graue Fliesen wurden durch weiße Fliesen ersetzt, wahrscheinlich, weil die alten Fliesen defekt waren. Das ist im Prinzip nicht schlimm, sofern denn eine gewisse Grundstruktur erhalten bliebe. Leider sind hier tatsächlich nur etliche Fliesen ausgewechselt worden, wenn diese defekt waren und somit entstand ein unhübsches Durcheinander. Das beeinflusst nun nicht unsere Lebensqualität.
Das Zimmer ist relativ groß und auch sonst ist alles Benötigte vorhanden. Wir können also eine Verbesserung feststellen. Leider gibt es als HP nur Buffet.
Insgesamt stimmt das Preis / Leistungs – Verhältnis, sofern man unseren Gutscheinpreis zugrunde legt.
Wir sind also angekommen und es gibt immer noch, die nur selten besetzte Rezeption. Wir kennen das ja und sprechen gleich im Restaurant vor und bekommen unseren Schlüssel.

Nach dem Auspacken folgt ein kleiner Stadtbummel.
Das typische Winzerdorf liegt an den Steilhängen des Herrenberges. Die sonnige Südlage und das milde Klima sind beste Voraussetzungen für hervorragende Weine, die wir noch verkosten werden ;-)
Wir sehen die ersten historischen Gebäude, darunter die Pfarrkirche St. Martin. Valwig selber wird erstmals im Jahre 866 urkundlich erwähnt. Leider sind wir für den seltenen, unter Naturschutz stehenden Apollofalter schon zu spät. Seine Saison ist von Ende Mai bis Mitte Juli, somit werde ich keine Fotos von dem Schmetterlingstar der Mosel bekommen.

Unseren kleinen Spaziergang beenden wir zeitig, um das Abendbuffet in uns hinein zu schaufeln.