BildeinblendungSo 12.11.17
Im Reich der Schatten
Ein einzigartiges Erlebnis wartet auf uns: das Raumtheater „Im Reich der Schatten“, eine Multimediashow über Leben und Lieben im römischen Trier. Das Spektakel findet zwischen den Grabmonumenten im dafür mit spezieller Technik ausgerüsteten großen Saal statt. Da die Technik noch nicht perfekt arbeitet, dürfen wir uns die Show kostenlos ansehen. Die Zeit bis zum Start verbringen wir im Museumsladen und schauen uns den Museums-Klimbim an. Um 14:30 Uhr geht es dann mit dem jungen schweigsamen Führer, der vorher noch im Kassenraum schweigsam war, in den Saal der Grabmonumente.

Mit uns gehen einige andere neugierige Besucher und bekommen im Saal, genau wie wir Klappstühle in die Hand gedrückt. Nun übernimmt ein älterer Museumswärter unsere Gruppe. Der gute Mann hat sofort meinen latent vorhandenen ruhrgebietsangehauchten Westfalenslang bemerkt, denn er kommt ursprünglich aus dem Ruhrpott. Die Welt ist eben klein.
Bewaffnet mit den Klappstühlen werden wir zum ersten Steinmonument geführt. Hier dürfen wir uns niederlassen. Die Türen zum Saal sind inzwischen geschlossen, langsam verlöscht das Licht, Dunkelheit füllt den Raum, die Show beginnt.
BildeinblendungDie Figuren vor uns erwachen schattenhaft zum Leben. Der Dialog der Hauptpersonen Merkur und Albinius Asper, gesprochen von Christoph Maria Herbst und Peter Striebeck füllt die Schwärze des Raumes mit unheimlicher Atmosphäre. Schattenprojektionen tanzen über das Grabmal. Leider ist der Dialogtext nur schwer zu verstehen, teilweise unverständlich. Das ist ein Grund, warum die Show noch kostenlos ist. Im Verlauf der Inszenierung müssen wir mit unseren Klappstühlen mehrfach den Standort wechseln, denn immer andere Rundumprojektionen an den Wänden und auf den meterhohen antike Grabdenkmäler wollen bestaunt werden. Die eigentlich grauen Steinreliefs erstrahlen kurz in leuchtend bunten Farben, Pferdeschatten jagen riesengroß über die Wände, Monster erobern den Saal, Feuer- und Wasseranimationen kriechen durch den Raum – und wir Besucher sind mittendrin im Geschehen. In etwa 45 Minuten bewegen wir uns mit unseren Klappstühlen von einem Ende des Saals zum anderen und zurück. Dann endet dieses einzigartige Schauspiel mit Aspers versöhnlicher Einsicht: „Nicht den Tod soll man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“
Die Saaltüren öffnen sich wieder.
Schlauer Weise haben wir vorab unser Geld geholt und können nun das Museumscafé heimsuchen. Anschließend geht es zurück zum Hotel.
Meine armen Füße. ;-)
Abends sind wir wieder im Handelshof zum Essen. Unsere „Liebesecke“ ist besetzt, darum gehen wir ins Hinterzimmer. Hier machen wir zwei uns einen gemütlichen Abend.

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