Kapitel 1
01.11.12
Bad Liebenstein

liebensteinNach ein paar Stunden Autobahn fahren und anschließend serpentinenartige Waldstraßen entlang schwingen, erreichen wir Bad Liebenstein in Thüringen. Das Navi ist auf Zentrum eingestellt und daher spielt Marion Intuitiv-Navigation-Gerät und führt uns direkt zum Hotel Klosterbräu.
Wir fahren auf den Parkplatz des kleinen Hotels. Das Hotel hat Ruhetag, wir müssen daher klingeln.. Das haben wir aber vor unserer Anreise abgeklärt und so öffnet uns die freundliche Besitzerin die Tür. Die Formalitäten sind schnell erledigt und schon sind wir im ersten Stock, Zimmer 11. Ein großes und gemütliches Zimmer, sogar mit Schaukelstuhl, erwartet uns. Das Bad besteht aus WC, Dusche und Waschbecken und ist insgesamt klein aber ansonsten in Ordnung.


Klosterbräu_1Unsere paar Sachen sind schnell in den Schrank geräumt, denn wir bleiben nur 3 Tage. Diesmal haben wir einen Guschein von daydreams genutzt. In Verbindung mit dem BSW – Angebot kosten uns die 3 Tage 9,90 Euro. Wir müssen allerdings im Hotel frühstücken und essen und sind dafür mit 29 Euro pro Tag und Person dabei. Aber essen müssten wir auch ohne dieses Angebot und hier bekommen wir ein 3 Gänge Menü.

Es ist früher Nachmittag und wir entschließen uns zu einem kleinen Spaziergang durch Bad Liebenstein. Das älteste Thüringer Heilbad zeigt sich gemischt, - zwischen hübsch renovierten Gebäuden und vielen Neubauten finden sich farbabblätternde Fassaden und marode Anwesen. Insgesamt macht die frühere Sommerresidenz der Meininger Herzogfamilie aber einen guten Eindruck auf uns.
Bad Liebenstein_6Vorbei am Brunnentempel mit dem Theater im Hintergrund, führt uns unser Weg zum Hotel Kaiserhof . Prächtig und leuchtend weiß liegt das Hotel in der Parkanlage. Im Brunnentempel befindet sich die erste Quelle, die aber inzwischen versiegt ist. Das Theater wird regelmäßig bespielt und von einer Fördergruppe unterhalten.
Im Palais Weimar befindet sich die Touristinfo, der wir einen Besuch abstatten. Hier versorgen wir uns mit Infomaterial und schlendern anschließend in das 1. Obergeschoss. Im Kuppelsaal könnten wir zwei Hübschen heiraten. Da wir aber schon verheiratet sind, überlassen wir das anderen Paaren.
Wir ziehen weiter durch die Stadt und sichten auf der rechten Seite das Postamt. Das 1895 erbaute Bad Liebenstein_17Fachwerkhaus soll die bekannteste Sehenswürdigkeit von Bad Liebenstein sein. Das Gebäude ist toll renoviert und sieht recht hübsch aus. Es wäre ein ideales Haus für uns zwei Entdecker.
Der Park mit Teich lockt uns, doch im kaltem Herbstwetter wirkt die Anlage etwas trostlos. Im Sommer wird es hier aber richtig schön sein. Die Temperatur ist inzwischen weiter gefallen und ein leichter Nieselregen treibt uns in Richtung Hotel. Allerdings treibt er uns auch zu einer Konditorei, an deren Eingangsgeländer wir uns krampfhaft festhalten und uns daran in die duftenden Räumlichkeiten ziehen.
Bad Liebenstein_25Zuerst bannt eine Nougatschnitte meinen Blick, danach ein eigentümliches Gerät, welches in der Ecke des Gastraumes steht. Eine nette, junge Angestellte erklärt uns, dass es sich um eine alte Brötchenteigmaschine handelt.
Im diesigem Licht der Dämmerung erreichen wir das Hotel- Klosterbräu und bekommen ein schmackhaftes Abend- Menü.

 

Hintergrundinfo:

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