BildeinblendungDen letzten Tag unserer Sommertour haben wir uns für Schlitz aufbewahrt. Die Burgenstadt Schlitz ist staatlich anerkannter Erholungsort im Schlitzerland. Etwa 30 Kilometer müssen wir fahren, um das nächste mittelalterliche Juwel zu entdecken. Die romantische Burgenstadt Schlitz finden wir eingebettet zwischen Vogelsberg, Rhön und Knüll. Fünf Burgen begründen den Namenszusatz, „romantische Burgenstadt“. Der Innenstadtbereich bildet den sogenannten Burgenring. Hier finden wir ein gut erhaltenes, geschlossenes historisches Ensemble aus Burgen, Türmen, Herrenhäusern, der Stadtkirche und vielen Fachwerkhäusern und meinem geliebten Kopfsteinpflaster. Aber zuerst erklimmen wir die kleine Anhöhe, auf der diese sehenswerte Altstadt liegt. Eine Ehrenrunde um den mittelalterlichen Marktplatz muss sein. Hallo Kopfsteinpflaster. Doch mich lockt der Hinterturm, denn von dort kann man über die Altstadt schauen. Der Vorteil, es fährt ein BildeinblendungAufzug hinauf zu den Zinnen. Der alte Aufzugführer, der uns einen kleinen Obolus abverlangt, wird uns auch Geschichten über Schlitz erzählen, während wir in die Höhe schweben. Tobi ist wie immer die Ruhe selbst, obwohl die Wand sichtbar vorüberfährt. Er ist eben ein Aufzug und Seilbahngondel mit Glasboden erprobter Hund, dem die kleine Fahrt wortwörtlich am Hundepo vorbei geht. Oben angekommen, ist er erst einmal beleidigt, weil er nicht wie wir über die Brüstung schauen kann.
Das Problem haben wir nicht und wir können uns Schlitz von oben ansehen. Es lohnt sich. Dazu gibt es die erklärenden Geschichten und Erläuterungen des betagten Aufzugführers.
Wieder unten angekommen, erstürmen wir das neu eröffnete Café am Markt. Kuchen komme zu uns. Hier sollte unser Tipp stehen, aber ich finde keine Kontaktdaten im Netz.
Ein Ziel haben wir noch, Lauterbach. Auch Lauterbach ist ein hübsches Städtchen mit Ankerturm, dem einzigen erhaltenen Turm der ehemaligen Stadtmauer und Wahrzeichen der Stadt. Ihr vermisst sicher etwas, nun hier kommt es: Marion geht shoppen, sie braucht einen neuen Rucksack. Peter wartet. Tobi auch.
Dann dürfen wir Männer wieder zurück zum Bienenhaus, natürlich nehmen wir Frauchen mit. Noch einmal schlafen und dann geht’s heim ins Sauerland.