BildeinblendungDas Wetter soll sich heute noch einmal von der schönen Seite zeigen. Das wollen wir für die Besichtigung von Fulda ausnutzen. Nach dem Frühstück fahren wir die 30 Kilometer bis zum Bischofssitz des Bistums Fulda. Der Mönch Sturmius errichtete 744 im Auftrag von Bonifatius an der Stelle des heutigen Domes ein Benediktinerkloster. Die Klostergründung gilt auch als Gründungsjahr der Stadt Fulda. Der Dom St. Salvato ist übrigens das Wahrzeichen von Fulda. Doch bevor sich die Entdecker zum Entdecken des Domes aufmachen, führt ihr Weg auf den Marktplatz. Viele hübsche Häuser gibt es hier und die Stadtpfarrkirche St. Blasius. Die Weihe der Stadtkirche erfolgte am 17. August 1785. In die Kirche muss ich natürlich rein. Marion bleibt mit Tobi draußen beim Obelisk. Durch die Heilige Pforte, das Hauptportal der Stadtpfarrkirche fungiert im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit 2016 als solche, betrete ich die reich ausgestattete Kirche. Ich staune im Inneren über die drei Schiffe, aus denen die Barock-Kirche besteht. Neben dem Altarraum gibt es noch zwei Sakristeianbauten. An der Decke befinden sich farbenfrohe Fresken. Es gibt viel zu sehen.
BildeinblendungNeben der Kirche befindet sich das alte Rathaus, auch hübsch anzusehen. Am Bonifatius-Denkmal vorbei erreichen wir den Domplatz. Auch die Dombesichtigung müssen wir Hundebesitzer einzeln absolvieren. Ich mache wieder den Anfang und suche den Eingang in den Dom, der.um 1700 im Barockstil errichtet wurde. Durch eine kleine Pforte betrete ich St. Salvator. Im Inneren des Doms befindet sich die Grabstätte des Hl. Bonifatius, des ersten Apostels der Deutschen. Die prachtvolle Innenausstattung ist vom römischen Barock beeinflusst und erinnert an den Petersdom. Die Kathedralkirche ist echt sehenswert.
So, nun darf Marion in die heiligen Hallen und ich übernehme Tobi. Wir lassen uns auf einer Bank am Rande des Domplatzes nieder. Ich lege Tobi ein Leckerchen auf die Bank, das der Herr aber trotzig missachtet. Zu spät sehe ich den vierbeinigen Dieb in Dackelgestalt, der sich frech grinsend von hinten anpirscht und das Leckerchen klaut. Fress, weg. Das dumme Gesicht von Tobi ist sehenswert.
Neben dem Dom befindet sich eine der ältesten Kirchen Deutschlands, die Michaelskirche. Der Innenraum der Michaelskirche ist mit Freskenmalereien ausgeschmückt, die ich nicht fotografieren darf, pah, dann nicht.
Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum Stadtschloss. Dessen Vorgängerbau war eine Stadtburg, die aber zwischen 1607 und 1612 zu einem vierflügeligen Schloss umgebaut wurde. Die Umbauerei ging weiter, vom BildeinblendungRenaissanceschloss zum Barockschloss und etwas spätklassizistischen Stil bekam das Ding auch noch ab. Ein ziemliches Durcheinander. Tobi kackt freundlicherweise auf den Schlossrasen, boh, Tüte.
Mittag essen wir preiswert im bayrischen Restaurant „Zur Goldenen Krone“. War okay und darum unser Tipp: Karlstraße 29, 36037 Fulda,Telefon: 0661 25097911
Die Altstadt hat uns dann noch eine Weile zu ertragen. Ein kleines Café lockt uns an.
Das Altstadt Café MandelRose ("Das Café mit Seele") bietet MandelRose Eis an. Na, das müssen wir probieren, auch wenn es nicht gerade billig ist. Ein außergewöhnlicher Geschmack, gewöhnungsbedürftig. Wer es auch mal ausprobieren will, bekommt hier unseren Entdeckertipp:
Steffi Frühauf-Dehler & Katharina Frühauf
MandelRose, Kanalstraße 74, 36037 Fulda,
Tel: 0661 - 38 07 74 54, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!