BildeinblendungBevor wir nach Weimar aufbrechen, erleben wir noch eine kleine Überraschung. Der Frühstücksraum des Comfort Hotels ist zu klein. Was macht ein service- und kundenorientiertes Hotel in dem Fall? Klar, es stellt ein Hinweisschild auf, dass der Raum zu klein ist. Echt stark. Da wir mit Tobi aber eh nicht da rein dürfen, haben wir einen Extraraum in der Nähe der Rezeption zugewiesen bekommen, was sich jetzt als Vorteil herausstellt. Wir haben Platz, Nachteil, wir müssen uns das Frühstück aus dem Frühstücksraum holen. Das übernimmt mein Schatz, ich passe auf Tobi auf. Die Brötchen sind die kleinsten Frühstücksbrötchen dieser Erde und schmecken unterirdisch. Damit steht fest, das Hotel sieht uns nach dem Etappenstopp nicht wieder.
Nach dem umwerfenden Frühstück überfallen wir Weimar. Die kreisfreie Stadt in Thüringen ist vor allem für ihr kulturelles Erbe bekannt. Weimar liegt an einem Bogen der Ilm und an der Ilm liegt, wie könnte es anders sein, der Park an der Ilm. Wir finden sogar einen Parkplatz am Park an der Ilm. In der viertgrößten Stadt Thüringens wirkten Wieland, Goethe, Herder und Schiller. Im Park an der Ilm steht daher auch Goethes Gartenhaus. Das will mein Schatz unbedingt sehen und darin in Deutscher Dichterkultur wandeln. Deutschlehrerin eben. Das Haus hat in etwa die Größe eines kleinen 1 Familienhauses, ist also in etwa so groß wie unser Gartenhaus, ha.
Im April 1776 erwarb Johann Wolfgang Goethe den Garten auf dem Horne. Bezahlt hat ihn Herzog Carl August, der das aber nicht an die große Glocke hängen wollte. Hier schuf Goethe bekannte Gedichte wie „An den Mond“, „Rastlose Liebe“ und „Jägers Abendlied“. Hier arbeitete er an den Dramen „Egmont“ und „Torquato Tasso“.
Das Gartenhaus blieb sein Lieblingsaufenthalt, den er pflegte und immer wieder besuchte, zum letzten Mal am 20. Februar 1832.
Heute ist das Gartenhaus ein Museum. Es gibt es einen hübschen Garten, den ich mir mit Tobi ansehe, während Marion das Innere des Hauses und Goethes Geist in sich aufsaugt.
Nach der Kultur folgt wieder Bewegung in Form von Laufen und zwar durch den großen Park an der Ilm.

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