BildeinblendungDas Rittergut ist, wie einige von euch schon ahnen werden, das Rittergut Café Cavertiz- Lampertswalde. Hier sind wir mit den Bekannten aus Bayern zum Kuchen naschen verabredet. Noch haben wir Zeit und sehen uns deshalb noch einmal im Park um. Der Riesenstuhl strahlt immer noch Gigantomanie aus. Der marode Steg in den See zeugt von Vergänglichkeit, doch der uralte knorrige Baum beweist ihm das Gegenteil.

Der steinerne Buddha liegt immer noch groß und unbeweglich im Gras herum und überlegt, warum Westfalen hier ihren Urlaub verbringen. Der kleine See liegt im Sonnenlicht, still und starr. Das Café ruft uns und wir folgen dem Ruf. Kuchen. Aber noch warten wir auf Bonita und Wolfgang, die ja auch kommen wollten. Na ja, vielleicht wollten sie, aber kommen dann doch nicht? Mein Schatz und ich begeben uns des Wetters wegen in den Innenbereich und futtern unseren Kuchen. Nach der Zahlung erfolgt der Weg zurück zum Parkplatz. Gerade betreten unsere müden Füße den Abstellplatz für PKW, da kurvt Wolfgang mit seinem Auto auf den Platz. Okay, gehen wir zusammen Kuchen essen. Grins.
So kommt es, dass Marion und ich zweimal sündigen dürfen. Nach der Sünde folgt die Heimfahrt zum Forsthaus. Heute gibt es einfallslose Putenschnitzel mit Pommes, und, wer hätte es gedacht, Braunis. Wolfgang sagt es dann, wie es ist: Den Service runterfahren spart Geld, bringt aber keine gute Gästebewertung. Schade, denn wir wissen ja, dass Familie Arndt das früher besser konnte.
Uns stört es nicht weiter aber unsere Bayern sind als Prüfer tätig (kein Spaß) und müssen sowas anscheinend von Haus aus verkniffen sehen. Ja echt, sie prüfen Supermärkte, Baumärkte und ähnliches. Da werden dann schon mal Mitarbeiter in Fallen gelockt oder die Sicherheit im Geschäft geprüft. Wolfgang ist auch noch als Lektor tätig und so haben wir wieder ein Gesprächsthema, denn am Tisch gegenüber sitzt, neben uns Chefredakteuren eine leibhaftige Autorin. Wie ich immer sage, Reisen ist das Salz in der Suppe des Lebens. Grins.
Elke und Jürgen mussten gestern wieder heim, aber nicht ohne unseren kleinen Reiseclan für Freitag zu sich einzuladen. Sie wohnen ja hier in der Nähe. Da wir Freitag wieder weiter müssen, haben Elke und Jürgen den Termin auf Donnerstag vorverlegt. Das finden wir echt nett und so freuen wir uns auf morgen, bei Elke und Jürgen.