BildeinblendungWir schlafen etwas länger. Beim Frühstück treffen wir die Bayern wieder und setzen uns zu ihnen an denTisch. Smalltalk mit Brötchen.
Da wir keinen Wlan Empfang im Haus haben, führt mich der Chef des Hauses in den Konferenzbereich. Hier kann ich ins Netz und ein paar Arbeiten erledigen. So bekomme ich den Morgen gut rum. Nachmittags haben wir einen Besuch in Torgau vorgesehen.
Um 16:30 Uhr trudeln wir in der Stadt mit einer über tausendjährigen Geschichte ein. Seit 2015 trägt Torgau den Titel „Reformationsstadt Europas".
Unser Weg führt uns zum Schloss Hartenfels, das bei unserem letzten Besuch gerade renoviert wurde. Die Renovierung ist nun weitgehend abgeschlossen, nur noch wenige Bereiche, meist im Innern werden noch bis 2017 fertiggestellt. Prächtig liegt das Schloss in frischen Farben vor uns. Unter der Zugangsbrücke ist nun auch das Bärengehege fertig und wir sehen unter uns 2 Bären darin herumtapsen. Durch das Tor, mit dem farbenfrohen Wappen über dem Bogen schreiten wir hoheitsvoll in den Innenhof. Sofort fällt die fantastische freitragende Treppe ins Auge, die das geschichtsträchtige Gebäude ziert. Martin Luther, Lucas Cranach, Heinrich Schütz, Zar Peter I. und Napoleon prägen die Geschichte von Schloss Hartenfels.
Da Tobi nicht in die Ausstellung darf, verzichten wir auf einen Besuch derselben. Auch an der Schlosskapelle, dem ersten evangelischen Kirchenneubau, der 1544 von Martin Luther in Dienst genommen worden war, müssen wir vorbeigehen.
Noch einmal einen Blick zurückwerfen auf das grandiose Farbschauspiel und dann wieder durchs Tor in die Stadt. Viel Zeit haben wir nicht mehr, unser Abendbuffet wartet.
Zurück im Forsthaus, werfen wir uns ins Essgetümmel am Buffet. Anscheinend sind die Zeiten eines ideenvollen und schmackhaften 3 Gang Menüs vorbei. Zum Nachtisch gibt es Braunis und Pudding. Das wird nun zum Running Gag: „Schon gehört? Es gibt Braunis“. Die Braunis bringen uns mit weiteren Gästen in Kontakt. Elke und Jürgen kommen nach dem Essen mit an unserem Tisch, an dem vorher schon Bonita und Wolfgang Platz genommen hatten. Nach ein paar Getränken gehen wir auf die Terrasse vor dem Teich. Geschichten und Anekdoten werden erzählt, man lernt sich ein wenig kennen. Die Zeit vergeht und unsere arme Bedienung bittet uns zur letzten Bestellung, denn sie möchte Feierabend machen. Ups, schon so spät? Dann ab ins Bett.