Do. 09.07.15
Der Tag als der Regen kam…

BildeinblendungBisserl feucht und kalt heute Morgen. Erst mal heißen Kaffee in den Körper schütten. Marion bevorzugt Tee, obwohl fast schon Glühwein nötig wäre. Wir wollen heute die westliche Ecke von Rügen besuchen und haben uns dafür Gingst ausgesucht. Der Wind bläst uns das Lied vom Sturm. Der Wetterdienst hat Sturmwarnung und Windstärken um 12 vorhergesagt. So wird dann auch die Fahrt ganz schön wackelig, da die Böen immer wieder versuchen, unseren Wagen von der Straße zu schupsen. In Gingst bläst der Wind dann nicht mehr ganz so durch die Hose und wir machen einen kleinen Stadtrundgang.

BildeinblendungDer Ort wurde 1232 erstmals per Urkunde erwähnt. Es war ein Angerdorf und nannte sich damals Ghynxt. Es war ein bedeutender Marktflecken und bekannt für seine Damastweberei. Im August 1950 wurden 38 Wohnhäuser, meist mit Rohrdächern versehen, durch einen verheerenden Brand vernichtet.
Größere Karte anzeigen Daran erinnert ein Gedenkstein auf dem Markt (Bildhauer: Hans-Peter Jaeger). Etwas Schutz vor der steifen Brise bietet uns die spätgotische Sankt-Jacob-Kirche, die etwa 1300 erbaut wurde. Nach mehreren Bränden wurde sie zuletzt im Barockstil umgestaltet. Da freut sich meine Fotocam. Das Handwerksmuseum mit den alten Häusern schauen wir uns nur von außen an.
Viel mehr gibt es nicht zu sehen und so verlassen wir den kleinen Ort und fahren weiter nach Schaprode. Leichter Regen begleitet uns. Einen Parkplatz in Schaprode zu finden, ist fast unmöglich. Außerhalb gibt es kostenpflichtige Parkplätze, die für Schiffsreisende nach der Insel Hiddensee vorgesehen sind. Innerorts gibt es dafür auch privat betriebene Parkplätze, die allesamt überteuert sind. Wir stellen immer wieder fest, dass Touristen als Melkkühe angesehen werden. Naja, ich habe keinen Euter und so parken wir auf dem Parkplatz Bildeinblendungder „Alten Schule“, einem Restaurant, das auch wie eine alte Schule eingerichtet ist und essen erst einmal eine Kleinigkeit. Wir dürfen, auf Nachfrage auch gerne noch ein Stündchen auf dem Parkplatz stehen bleiben. Na, geht doch. Allerdings macht uns der Regen, der nach ein paar Schritten über uns hereinbricht, einen Strich durch die Rechnung. Schon leicht durchweicht, brechen wir die Stadterkundung ab und können keinen Blick auf Hiddensee werfen.
So bleibt uns nur die Rückfahrt und rumhängen im Storchennest. Immerhin darf ich ein großes Bier beim Chef bestellen. Er will es mir sogar aufs Zimmer bringen. Er klopft an die Tür und drückt mir ein Miniglas mit Bier in die Hand, der Schelm. Nach dem Gelächter drückt er mir dann doch das große Glas Bier in die Hand. Das Bier genießend, fange ich schon mal mit dem Reiseberichte - Schreiben an.
So vergeht die Zeit bis zum Grillbuffet mit Livemusik. Der Alleinunterhalter ist gut. Er heißt übrigens Freibier, hat sich aber einen Künstlernamen gegeben, um Verwechselungen bei seinen Veranstaltungen vorzubeugen, wegen Freibier, du verstehst. Eine kleine nette Dame hat Tobi ins Herz geschlossen, bestaunt seine Kunststücke und darf dann auch mit Tobi (und Marion) eine Runde Gassi gehen. Unsere „Tischmitbesteller“ trudeln etwas später ein. Es wird ein lustiger feuchtfröhlicher Abend.
BildeinblendungUnser letzter hier auf Rügen, denn morgen fahren wir in Richtung Boltenhagen.

Wir haben uns hier im Hotel in Middelhagen sauwohl gefühlt. Sebastian, der Kellner hat uns immer zuvorkommend bedient, selbst wenn der Stress ab und an Wirkung zeigte. Das Personal insgesamt war überaus freundlich und umgänglich. Ja, und Rainer, der Chef vom Ganzen, ist, wie er selbst sagt, ein Filou der lieben Art, den ihr am besten selber mal erleben solltet.

 

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