Bei Sabine

Ein Einfamilienhaus mit Sabine darin, erwartet uns schon. Ein mittelgroßer Hund springt uns freudig im Garten entgegen. Sabine springt uns nicht an, -aber sie ist auch erfreut. Im Laufe des Nachmittags lerne ich das Haus, Marion, die Tochter von Sabine, Jérôme, ihren Sohn und abends Richard, ihren Mann kennen.
So wie ich kein Französisch spreche, spricht Richard kein Deutsch und doch verstehen wir uns prächtig.

Wir essen gemütlich unser Abendbrot und wie in Frankreich üblich, lässt man sich Zeit dafür. Bei einem Fläschchen Rotwein werden erste Geschichtchen ausgetauscht. Nachdem das üppige Mahl beendet ist, lehne ich mich behaglich zurück und lerne kurz darauf, dass ein französisches Mahl ohne Käseplatte noch lange nicht zu Ende ist. Die Platte schwirrt dann auch gleich auf der Hand von Sabine an mir vorbei auf den Tisch.
Echter, französischer Käse in allerlei Arten liegt auf der Platte und nicht viel später mir schwer im Magen – satt.
Marion musste ihr Zimmer räumen, damit wir uns darin für die Nacht breit machen können.
So naht die erste Nacht bei lieben Freunden in Frankreich.