Bildeinblendung24.03.16
Das Ebertor

Der Tag beginnt bedeckt. Den Stadtbummel müssen wir wegen Starkregen unterbrechen und kehren nass und durchgefroren in einem kleinen Café ein.
Die blonde Besitzerin ist sofort mit Du bei uns. Der Kuchen ist lecker und teuer. Tobi bekommt Wasser und Leckerlis geschenkt. Marion ist etwas verhalten. Die Blonde ist ihr etwas zu sehr auf Nähe. Ist aber anscheinend ihre Art und macht sie bei allen Gästen. Ich habe nichts gegen tätscheln, hihi.
Irgendwann lässt der Regen nach, aber das Wetter bleibt bescheiden. Okay, reden wir nicht drüber. Gehen wir ins Bett.

25.03.16


BildeinblendungNach dem Frühstück wird gepackt. Ich hoffe, ich kann den Wagen holen, denn gestern hat ein netter Holländer neben meinem KIA geparkt und zwar so nah heran, dass ich nicht mehr ins Auto gekommen wäre. Doch der nette Kerl ist schon von dannen gefahren. Somit steht unserem Umzug ins Hotel Ebertor nichts im Wege.
Das Ebertor-Hotel, Parkrestaurant, 101 Zimmer, "Drei Sterne Superior" und fast direkt am Rhein. Um den Parkplatz herum stehen niedrige Gebäude. Hier befindet sich unser zugeteiltes Zimmer. Ebenerdig können wir stufenlos mit unseren Koffern ins Zimmer.
Das Zimmer ist nicht riesig, erfüllt aber seinen Zweck. Hier haben wir auch wieder einen Schreibtisch, allerdings ist nicht genug Platz für 2 Personen an dem Ding.
Das Bad ist okay und der Schrank nimmt ohne Platzmangel unsere Kleidung auf. Na, dann können wir uns doch mal umschauen. 500 Jahre lang stand hier der Eberbacher Hof. Erbaut 1341, kam sein Ende mit der Revolution der Franzosen. Im 19. Jahrhundert übernahm die Familie Thonet die Anlage und ließ an der Stelle des Hofes eine aufwändige Villa errichten. Ein Artillerietreffer verwandelte die Villa 1945 in ein Flammenmeer. 1953 begann der Wiederaufbau des Hauses durch die Familie Fußhöller.
Das prächtige Anwesen schauen wir uns bei Nieselregen an. Noch befindet es sich im Kälteschlaf und die weiten Terrassen sind bisher nicht mit Tischen und Stühlen bestückt. Auch die riesigen Pflanzkübel verweilen noch in einer einsamen Ecke und warten darauf, auf den Terrassen verteilt zu werden. Um einen Blick auf den Rhein zu werfen, durchqueren wir das Ebertor,- nicht das Hotel, sondern das Tor. Na ja, wenn das Tor zum Hotel gehört ist die obige Aussage zweifelhaft. Nehmen wir es mit Humor und lachen auf der Rheinpromenade, die von uns lediglich durch eine kleine Straße getrennt ist. Huschen wir rüber. Mein Blick folgt dem Vater Rhein, der etwas weiter entfernt einen Bogen schlägt. Ein paar Schritte in die andere Richtung gehen und schon steht uns Gedeon von der Heide in Form eines Denkmals im Weg. Tobis Beinheber können wir gerade noch verhindern. Hätte unser Kulturflegel doch beinahe die Statue von Johann Baptist Berger angepinkelt. Der Johann war Pfarrer in Boppard, so um 18 Hundert Schnee. Er hat so einiges Gutes für Boppard gemacht, sich aber auch mit den Oberen von Boppard gestritten. So nebenbei hat er als Gedeon v.d. Heide Gedichte und Lieder geschrieben. Gedeon ist also nur ein Pseudonym. Ihm zu Ehren steht also dieses Steinding auf der Promenade. Eine weitere Stelle, diese in luftiger Höhe, ist ebenfalls nach ihm benannt, das Gedeonseck. Diesen Höhenaussichtspunkt hat Marion sicher schon im Ausflugsplan eingetragen.
Aber für heute ist Abendessen vorgesehen, ein tolles Buffet im Ebertor, im Hotel, nicht im Tor. Erhobenen Hauptes schreite ich hoheitsvoll auf den Meister des Gästeverteilens zu. Der schaut mich etwas überrascht an. Nanu, war ich zu hoheitsvoll, hat er Angst vor mir oder habe ich wieder einmal genuschelt? Nein! Der Oberkellner hat uns nicht auf seiner Liste! Fein, dann spielen wir jetzt erst einmal, wer und wo ist Hölterhoff? Er findet nichts, doch flexibel bietet er uns einen kleinen Tisch an. Besser als nichts. Das Essen macht den Planungsfehler wieder gut, es ist einfach fantastisch. Vollgestopft krabbeln wir ins Bett.

 

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