Nideggen

Nideggen_3Ein Städchen, das uns sehr gut gefallen hat ist Nideggen. Auf einem Berg gelegen, begrüßt uns die sehenswerte Altstadt mit ihren Stadttoren. Weiter oben sehen wir die Burg Nideggen.

Nideggen, die kleine Eifelstadt auf einer Bergkuppe oberhalb des mittleren Rurtales, liegt am Rande des Nationalparks Eifel. Was sagt uns Bergkuppe? Richtig, Serpentinenstraßen führen uns hinauf in luftige Höhen, Nideggen entgegen.

>> Hotels in Nideggen und am Ruhrsee finden >>

Die Stadt feiert gerade „700 Jahre bestehen der Stadtrechte“ und daher parken wir in einer Seitenstraße. Trotzdem sind wir schnell im historischen Ortskern mit gut erhaltenen Stadttoren und natürlich meinem geliebten Kopfsteinpflaster. Fußschmerz ich komme.

Hübsche Fachwerk- und Buntsandsteinhäusern schmeicheln unseren Blicken (irgendwo habe ich gelesen, dass es sich bei einigen um Patrizierhäuser handelt). Etwas höher gelegen findet sich die Burg Nideggen.

Die rechteckige Höhenburg ist das Wahrzeichen der Stadt.

Natürlich wagen wir den Aufstieg hinauf zur Burg, dabei kommen wir an der Pfarrkirche St. Johann Baptist vorbei. Im Kircheninneren befindet sich ein Fresko, das 1898 entdeckt und restauriert wurde. Leider können wir es nicht bewundern, denn in der Kirche findet gerade eine Hochzeit statt. Wir bewundern die Kirche von außen und wandern weiter zur Burg.

Nideggen_24

Burg Nideggen wurde von den Grafen von Jülich errichtet. Sie sollte das Gebiet der Grafen gegen die Interessen des Erzbischofs von Köln sichern. Inzwischen ist sie etwas ramponiert aber immer noch imposant. Von hier oben erhaschen wir einen hübschen Blick auf Nideggen mit seinen Fachwerk- und Buntsandsteinhäusern.

Zurück im Dorf lassen wir uns vorm Ratskeller nieder. Marion gönnt sich ein Cremsüppchen vom Hokaido-Kürbis mit Schlagrahm, Mandel, Honig und Toast.