BildeinblendungUm 10 Uhr mussten wir in Parchim beim HNO Arzt sein, darum war früh aufstehen und schnell frühstücken vorgesehen. Auf der Fahrt nach Parchim regnete es. Eine Umleitung führte mich in eine 70 km/h Strecke in der Stadt, dann bog ich ab und es blitzte. Hier war 50 km/h. Danke fürs nette Foto.

Marion ging zum Arzt und ich schaute mir 3 Stunden im Auto Regen an. In der kurzen Regenpause freute sich Tobi über einen kleinen Spaziergang. Endlich kam Marion zurück und brauchte nun eine Infrarotlampe um ihr Innenohr zu trocknen. In Lübz fanden wir ein kleines Elektrogeschäft, das uns den Infrarotwunsch erfüllte. Im Hotel gingen Marion dann erst einmal in die Wärmekabine und ich mit Tobi spazieren.

 

Abends machten wir unseren Marsch zum obligatorischen 5 Gang- Menü. Doch, Freude in mir, im Hotel war eine große Feier und das Essen fand unten bei uns, in den Eldeterrassen statt. Den Gang hätten wir uns also sparen können. In den Eldeterrassen gönnte ich mir eine Schweinshaxe und Marion schaufelte sich einen Wildtopf rein. Dazu fiel leise der Regen.

Mitten in der Nacht, also so um 8 Uhr herum, gehe ich mit dem Teller ans Frühstückbuffet vorbei. Der Grund: Marion muss um 10 Uhr in Parchim beim HNO-Arzt sein. Peter fährt seine hörgeschwächte Holde nach Parchim, der Regen folgt uns. Menno, Baustelle sperrt den Weg und so folge ich der Umleitung. Supi, ich darf 70 km/h fahren, allerdings verpasse ich das 50 km/h Schild und schwirren dumm lächelnd in die Blitzfalle. Blitz, danke, 25 Euro ärmer. Beim Arzt angekommen, darf ich 3 Stunden den Parkplatz bewachen, währenddessen Marion beim Arzt parkt. Es regnet fast durchgängig, doch eine kurze Regenpause gibt mir Zeit, Tobi den kleinen Wiesenstreifen entlang der Straße zu zeigen. Nach 3 Stunden erscheint meine Holde wieder auf der Parkfläche und verlangt eine Infrarotlampe zu kaufen. Dieses Lämpchen finden wir tatsächlich im kleinen Elektroladen in Lübz. Da das Wetter etwas feucht bleibt, entfleucht Marion in die Wärmekabine des Hotels und pflegt ihr Öhrchen. Ich warte auf die Sonne, die dann auch zum Vorschein kommt und begebe mich mit Tobi auf Wanderschaft.

Abends ruft das Abendessen und wir bewegen uns zum Hotel. Unterwegs kommen uns Gäste entgegen und rufen etwas über die Straße zu uns hinüber. Wir hören was von Feier, verstehen aber nicht mehr, da Autos verbeihoppeln. Im Restaurant angekommen, erfahren wir dann, dass es das Abendessen in den Eldeterrassen gibt, weil im Restaurant eine geschlossene Gesellschaft feiert. Ah, ja- Feier, also den Weg zurückeiern. In den Eldterrassen gönne ich mir die Schweinshaxe und Marion, wild wie sie ist, isst Wild. Hah, gekonntes Wortspiel.