BildeinblendungEs sollte wieder ein schöner Sonnentag werden und eine Schifffahrt über die Seen wäre sicher eine gute Sache. So fuhren wir nach dem Frühstück wieder Plau am See an, bekamen so früh am Tag noch einen Parkplatz und begaben uns zum Schiffanleger. 54 Euro wechselten den Besitzer. Da wir ziemlich früh da waren, bekamen wir ganz vorne einen tollen Platz. Hier hätte ich fein filmen können, wenn wir nicht kurz vor Abfahrt auf ein anderes, altes, abwrackwürdiges Schiff hätten umsteigen müssen. Acht Seen und drei Stunden Fahrt im schönsten Sonnenschein meisterten wir, dann erreichten das Schiff die Stadt Waren. Hier hatten wir etwa zwei Stunden Zeit für eine Stadtbesichtigung, bevor es wieder drei Stunden zurück nach Plau am See ging. Zwei Stunden waren natürlich zu kurz, um Waren, die Perle an der Müritz, dem größten deutschen Binnensee kennen zu lernen. Am Müritzseum mussten wir darum vorbei und nicht rein gehen. Das historische Museumsgebäude bietet auf über 2.300 qm vielfältigste Naturinformationen und –erlebnisse, so wurde uns gesagt. Aber ein Stück der Altstadt mit Kirche konnten wir begehen, bevor wir am Hafen vorbei wieder zum Schiff mussten.


Abends gab es für mich das falsche Hauptgericht. An der Elde auf den Eldeterrassen, gönnte sich Marion eine Pina Colade, ich blieb beim Bier.


Heute müssen wir früh aus den Betten und frühstücken, denn wir wollen das gute Wetter ausnutzen und mit dem Schiff über die Seenplatte fahren. Um 9:30 Uhr sollen wir uns am Anleger in Plau am See einfinden, eine halbe Stunde vor Abfahrt. Pünktlich treffen wir ein und sind umgehend 54 Euro für die große Seenfahrt los. Hund darf unglaublicher Weise kostenlos mit schippern. Der Einweiser weist uns das Schiff zu, hübsch und adrett. Da wir ja echt früh dran sind, ergattere ich einen Platz auf dem Freideck ganz vorn mit toller Aussicht und freue mich auf gute Videoaufnahmen. Doch, wie gewonnen, so zerronnen. Der gute Einweiser ruft hinauf, dass die Gäste auf dem hübschen Schiff umsteigen müssen. Ich kann es nicht glauben, als Erster drauf heißt nun als Letzter runter. Das andere Boot ist enorm hässlich, alt, verwittert und die Plätze so eng, dass ich beim Aufstehen fürs Filmen an der Rücklehne hängen bleibe. Laut fluchend suche ich mir im hinteren Bereich ein provisorisches Plätzchen und versuche, von hier aus zu filmen. Für 27 Euro pro Person kann man echt mehr erwarten. Unser Tipp: Nehmt die Schiffstour donnerstags und nicht mittwochs.
Aber da die Entdecker hart im Nehmen sind, halten sie auch drei Stunden Fahrt in praller Sonne über acht Seen der Mecklenburgischen Seenplatte aus. Sonnenbrand inbegriffen. Nach etwa drei Stunden erreichen wir um ca. 13 Uhr die Stadt Waren am Müritzer See. Hier haben wir zwei Stunden Zeit für eine kleine Altstadtbesichtigung. Übrigens gibt es hier auch Kopfsteinpflaster. Auch die Kirche wird von uns Entdeckern heimgesucht aber das Müritzseum, das Haus der 1000 Seen müssen wir links liegen lassen. Am Stadthafen holen wir uns ein Rieseneis, das sich in kürzester Zeit in seinem Urzustand zurückverwandelt und mir flüssig über die Finger läuft. Klebstoff oder Eis, das ist hier die Frage. Um 15:20 Uhr sind wir über die Seepromenade marschiert und zur Rückfahrt pünktlich am Schiff. Drei Stunden verbringen wir diesmal ohne direkte Sonneneinstrahlung, dafür mit viel Wind und Wolken als Begleitung. Es geht über die riesigen Seen und schmale Kanäle zurück. Fast das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet und dadurch nur selten bebaut. In Malchow müssen wir kurz warten, da die Drehbrücke noch nicht geöffnet ist. Um 18 Uhr wird der Leuchtturm in Plau am See sichtbar. Anlegen und ab zum Parkplatz. Rückfahrt – Lübz hat uns wieder und ich knallrote, sonnenverbrannte Bäckchen.

Jetzt aber schnell zum Abendessen. Heute ist anscheinend nicht mein Tag. Ich bekomme, statt meines bestellten Schnitzels, irgendwas vegetarisch, nicht schmeckendes Geschnetzeltes. Das esse ich nicht und erhalte auch keinen Ersatz oder eine Entschuldigung, womit sich das Hotel gerade bei mir unbeliebt macht. Allerdings macht es sich an den Nachbartischen noch unbeliebter, denn hier warten die Gäste bis über eine Stunde auf ihr Essen. Heute scheint es beim Service nicht rund zu laufen. Das kleine Mädchen am Nachbartisch freut sich fast weg, weil sie schon lange vor den anderen ihre Pommes bekommen hat und nun alle anderen warten müssen.

Vergesse ich das falsche Schnitzel besser bei einem Bier im Restaurant Elbeterrassen. Hier gönnt sich Marion noch eine Pina Colada, bevor wir uns ins Bett werfen.

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