Meklenburgische Seenplatte

Ziel ist Lübz, eine kleine Stadt ein paar Kilometer von Plau am See entfernt, Wir wohnen direkt an der EldeBildeinblendung. Von hier aus besuchen wir Plau am See und machen eine Fahrt über die Seen nach Waren. In Malchow besuchen wir das Orgelmuseum und bewundern die Drehbrücke.

BildeinblendungDen Sommerurlaub wollen die Entdecker im Bett von Christine verbringen. Na ja, nicht nur im Bett, auch im Hotel Christine. Bett und Hotel stehen in Lübz, das sich spricht, wie es geschrieben wird, Lübz.
Lübz war uns vor unseren Planungen nicht bekannt. Jetzt erfuhren wir, Lübz liegt im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte. Das wiederum hieß für uns, rund 600 Kilometer durch Deutschland zu fahren. Da bot sich ein Besuch bei einem Freund in Geesthacht bei Hamburg als Fahrtpause an und so verbrachten wir ein paar Tage in Geesthacht. Die Reststrecke bis Lübz war dann in knapp 2 Stunden geschafft. Über eine Kopfsteinpflasterstraße holperten wir auf den Parkplatz des Hotels Christine. Für den „Check In“ zu früh am Ort der Erholung, durften wir trotzdem unser Domizil beziehen.

BildeinblendungDas Frühstücksbuffet war sehr gut bestückt, sogar Spiegeleier lachten uns an. Dafür lohnte sich der Weg über das Kopfsteinpflaster zum Hotel. Das Wetter war immer noch top und so beschlossen wir, Plau am See zu besuchen. Plau am See ist seit 1998 staatlich anerkannter Luftkurort. Eine hübsche Altstadt, die 800 Jahre alte Pfarrkirche St. Marien und natürlich der Hafen luden uns zum Verweilen ein. Plau mit seiner hübsche Altstadt befand sich direkt am Plauer See. 1235 erhielt Plau, damals noch „Plawe“, Stadtrechte.

Morgenstund hat Zahnpasta im Mund. Ich darf wieder Christine besuchen und somit meine Füße auf das liebliche Kopfsteinpflaster setzen. Das Hotel Christine hat ein gut bestücktes Frühstücksbuffet aufgebaut. Eine reiche Auswahl an Käse, Wurst, gekochten, gespiegelten und gerührten Eiern, Bock- und Bratwürstchen, Konfitüren, Joghurt und und und - will von uns aufgegessen werden. Die verschiedenen Brötchensorten sind frisch und schmecken Bäcker meisterlich. Für so ein Frühstück lauf ich gerne über mit Köpfen gesteinigten Pflastern, oder so.

BildeinblendungEs sollte wieder ein schöner Sonnentag werden und eine Schifffahrt über die Seen wäre sicher eine gute Sache. So fuhren wir nach dem Frühstück wieder Plau am See an, bekamen so früh am Tag noch einen Parkplatz und begaben uns zum Schiffanleger. 54 Euro wechselten den Besitzer. Da wir ziemlich früh da waren, bekamen wir ganz vorne einen tollen Platz. Hier hätte ich fein filmen können, wenn wir nicht kurz vor Abfahrt auf ein anderes, altes, abwrackwürdiges Schiff hätten umsteigen müssen. Acht Seen und drei Stunden Fahrt im schönsten Sonnenschein meisterten wir, dann erreichten das Schiff die Stadt Waren. Hier hatten wir etwa zwei Stunden Zeit für eine Stadtbesichtigung, bevor es wieder drei Stunden zurück nach Plau am See ging. Zwei Stunden waren natürlich zu kurz, um Waren, die Perle an der Müritz, dem größten deutschen Binnensee kennen zu lernen. Am Müritzseum mussten wir darum vorbei und nicht rein gehen. Das historische Museumsgebäude bietet auf über 2.300 qm vielfältigste Naturinformationen und –erlebnisse, so wurde uns gesagt. Aber ein Stück der Altstadt mit Kirche konnten wir begehen, bevor wir am Hafen vorbei wieder zum Schiff mussten.

BildeinblendungNach dem Frühstück mussten wir auf Arztsuche in Lübz gehen, denn Marions Ohrentzündung wurde schlimmer. Inzwischen hörte sie auf dem Ohr nichts mehr.
Eine Arztsuche-Rundfahrt brachte nicht viel. Marion fand dann endlich einen Arzt, der sie an einen HNO-Arzt in Parchim überwies. Da würden wir morgen hinfahren. Den angebrochenen Tag nutzten wir noch für einen Stadtrundgang durch Lübz. Übrigens, Lübz ist auch eine Bierstadt. Die Mecklenburgische Brauerei Lübz wurde schon im Jahr 1877 durch August Krüger gegründet.

BildeinblendungUm 10 Uhr mussten wir in Parchim beim HNO Arzt sein, darum war früh aufstehen und schnell frühstücken vorgesehen. Auf der Fahrt nach Parchim regnete es. Eine Umleitung führte mich in eine 70 km/h Strecke in der Stadt, dann bog ich ab und es blitzte. Hier war 50 km/h. Danke fürs nette Foto.

Marion ging zum Arzt und ich schaute mir 3 Stunden im Auto Regen an. In der kurzen Regenpause freute sich Tobi über einen kleinen Spaziergang. Endlich kam Marion zurück und brauchte nun eine Infrarotlampe um ihr Innenohr zu trocknen. In Lübz fanden wir ein kleines Elektrogeschäft, das uns den Infrarotwunsch erfüllte. Im Hotel gingen Marion dann erst einmal in die Wärmekabine und ich mit Tobi spazieren.

BildeinblendungDer Morgen begann laut, denn der Frühstücksraum war mit den Gästen, die gestern feierten bevölkert. Da es nicht regnete, machten wir eine Fahrt nach Malchow. Hier in Malchow gibt es die Drehbrücke, die wir auf der Schifffahrt schon bestaunten. Wir besichtigten das Orgelmuseum in der ehemaligen Klosterkirche, bevor wir die Drehbrücke aus der Nähe bestaunten.
Die ehemalige Klosteranlage der Magdalenerinnen wird geprägt durch die Kirche, die 1844 errichtet wurde. In der Klosterkirche ist das Mecklenburgische Orgelmuseum untergebracht. Von der alten Klosteranlage existieren noch der historische Kreuzgang und einige Gebäude.

BildeinblendungSonntag, wir frühstückten später. Bei Plau gibt es einen kleine See, um den wir spazieren gingen. Den Parkplatz gab es für einen Euro, dafür passte eine junge Dame auf unser Auto auf. Die Cafès am Wegesrand wollten Tobi nicht reinlassen oder waren nicht unsere Preisklasse. Darum fahren wir wieder Plau am See an.

Sonntagmorgen scheinen kleine zarte Sonnenstrahlen durch die Vorhänge und kitzeln meine Augen. Heute gehen wir etwas später frühstücken. Um 9 Uhr eiere ich wieder über das Kopfsteinpflaster zum Frühstücksraum und stärke mich für den heutigen Seespaziergang.

Unterkategorien

BildeinblendungWir sind auf dem Weg von der Mecklenburgischen Seenplatte nach Quedlinburg. Als wir in Tangermünde eintreffen, beschließen wir, uns die Stadt anzusehen und machen einen kleinen Zwischenstopp.

Nach dem Kurzbesuch in Tangermünde kommen wir nachmittags in Quedlinburg an. Es ist unser 3. Besuch in Quedlinburg und wieder kehren wir im Hotel Quedlinburger Hof ein. Auch beim 3. Besuch können wir noch Neues entdecken.