In der Vulkaneifel

BildeinblendungDer Tanz auf dem Vulkan. Burgen, Städte, Geysir und Maare. Die Entdecker verbringen kurz vor Ostern ein paar Tage in der Vulkaneifel.

BildeinblendungDi 27.03.2018
Den Osterzuschlag bekommt dieses Jahr Deudesfeld in der Vulkaneifel. Deudesfeld kennt kaum jemand, wir kannten es auch nicht. Ihr wisst ja inzwischen, wir Entdecker sind Reisegutschein-Fetischisten und ein Gutschein lag schon etwas länger herum. Dieses Jahr hatte dieser Gutschein sein Verfallsdatum und wir erkoren ihn zum Vorosterurlaubsgutschein. Dazu musste aber das Hotel zur Post mitspielen, also rief ich an und fragte, ob wir den Gutschein mit dem Osterangebot des Hotels kombinieren dürften.

BildeinblendungMi 28.03.2018
Tobi weckt mich zum Gassi gehen. Es ist etwas feucht und Gassi gehen ist mehr hinauf in den Wald gehen.
Das Frühstücksbuffet erweist sich als ausreichend bestückt. Da kann ich schon wieder nicht mosern. Die Brötchen sind knackig und schmecken hervorragend. Da können wir uns zum Vulkaneifel besichtigen wirklich gut stärken. Geplant haben wir heute die Besichtigung der Manderscheider Burgen. Die zwei, nur noch als Ruinen zu bestaunenden Burgen befinden sich nahe der kleinen Eifelstadt Manderscheid.

BildeinblendungMi 28.03.2018
Daun ist ein paar Kilometer entfernt. Das staatlich anerkannte Heilbad hat Mineralquellen. Die kleine Stadt mit rund 8000 Einwohnern beherbergt das Eifel-Vulkanmuseum, das wir aber mit Tobi nicht besuchen dürfen.
Bevor wir das Städtchen besichtigen können, müssen wir einen Parkplatz finden. Wir haben Glück und können uns in eine Parklücke am Straßenrand quetschen. Mit Parkscheibe 2 Stunden parken, also 2 Stunden Zeit für den Stadtbummel. 10 Meter weiter schreiten wir um die Ecke und landen auf einem riesigen Parkplatz. Okay, kann man ja nicht vorher wissen.

BildeinblendungDo 29.03.2018
Das gute Frühstück und das relativ gute Wetter inspirieren uns zu einer Fahrt an die Mosel. In direkter Richtung zur Mosel und etwa 50 Kilometer entfernt liegt Zell, also auf nach Zell. Wieder geht es über die Serpentinenstraßen mit den knackigen Kurven und durch kleine Dörfer. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichen wir um kurz nach elf Uhr Zell an der Mosel. Der Altstadtbereich liegt an einer Moselschleife. Vor Zell gibt es kostenlose Parkplätze und wir können einen besetzen.

BildeinblendungDo 29.03.2018
Das Wetter spielt weiter mit und es bleibt sonnig. Da lohnt sich ein Besuch in Bad Bertrich, das auf dem Rückweg liegt und wir es von Zell aus in 20 bis 30 Minuten erreichen können.
Unterwegs kommen wir an Alf vorbei und denken sofort lächelnd an den pelzigen Außerirdischen, der lange Zeit im TV sein lustiges Unwesen trieb. Mit Sonne im Gepäck erreichen wir Bad Bertrich, fahren am Parkhaus vorbei, folgen kurz der Straße und sind Ruck Zuck im Wald. Ein schmaler Waldweg entlässt uns staunend ins Nirwana.

BildeinblendungDo 29.03.2018
Unser Rückweg führt uns wieder an Manderscheidt und den Burgen vorbei. Beides finden wir heute bei strahlenden Sonnenschein vor. Das nutzen wir aus und machen Halt in Manderscheid. Zuvor fotografiere ich die Burg, die jetzt im Licht schwelgt, von der Straße aus. In der Stadt spazieren wir zum Rathaus. Marion setzt sich auf die Bank, die vor dem Rathaus steht und lässt sich von der Sonne wärmen. Ich seziere mit meiner Kamera den Brunnen. Es ist der "Jahrtausendbrunnen", von Johann Baptist Lenz im Jahr 2000 entworfen. Viele Zitate zieren ihn.

BildeinblendungFr 30.03.2018
Tobi sagt mir früh guten Morgen und verlangt seinen Morgenspaziergang. Die Straße vor dem Hotel zur Post führt leicht bergauf biegt kurz darauf nach links ab. Hier steht ein Metallkasten, gefüllt mit Hundekotbeutel. Ich habe zwar einen Beutel in der Tasche, ziehe mir aber sicherheitshalber noch einen aus dem Kasten.
In der Biegung führt ein asphaltierter Wald- und Wiesenweg geradeaus an einer großen Wiese vorbei, weiter aufwärts.

BildeinblendungFr 30.03.2018
Ein besonderes Schauspiel wollen wir uns nicht entgehen lassen, den Brubbel. Dafür fahren wir nach Wallenborn und dürfen pro Person 1,50 € fürs Ansehen der Fontaine abdrücken. Brubbel nennen die Wallenborner ihren Kaltwasser-Geysir, dessen Fontaine nicht spritzt, sondern turbulent entweicht, da sich der künstliche Schlot unter der Wasseroberfläche eines kleinen Teiches befindet. Das Werfen des Wassers geschieht seit einer Bohrung im Jahre 1933 etwa alle 35 Minuten, davor war der periodische Austritt unspektakulär.

BildeinblendungFr 30.03.2018
In der Vulkaneifel ist ein Besuch der Maare Pflicht, der wir, nach dem Erguss in Wallenborn nun nachkommen. Dazu fahren wir zum Weinfelder Maar und parken auf dem Parkplatz direkt an der L64. Tobi ist begeistert, endlich darf er wieder spazieren gehen. Schon nach wenigen Metern können wir die, im Sonnenlicht glitzernde Wasserfläche sehen, das Meer. Ein verdammt kleines Meer, ja Meer, denn Maar heißt lateinisch mare, zu Deutsch Meer. Loch träfe es besser, denn ein Maar ist eine schüssel- oder trichterförmige Mulde vulkanischen Ursprungs, also ein Loch.

BildeinblendungFr 30.03.2018
Das Wetter meint es weiter gut mit uns. Unser Weg führt uns nach Gerolstein, bekannt durch das Mineralwasser. Blöder Weise parken wir unten in der Stadt, wo es nichts zu sehen gibt. Das zwingt mich wieder zum Bergsteigen, um die obere Stadt zu besichtigen. Rechts erhebt sich die Kirche St. Anna. Die ist aber von hier unten nicht erreichbar. Also weiter den Berg rauf. Weiter oben finden wir römische Ruinen. Zur Löwenburg auch Burg Gerhardstein tippeln wir nicht mehr, da es nur die Ruine einer Höhenburg ist. Irgendwie ist Gerolstein nicht unser Ding.

BildeinblendungSa 31.03.2018
Überlegungen für den letzten Ausflug bevor wir morgen wieder heimfahren, stehen an. Die Planung ergibt eine Tour zur Mosel. Zwar waren wir schon in Bernkastel-Kues aber da es uns da gefallen hat, steuern wir es nochmal an. Die Mosel verwöhnt uns mit Sonnenschein und so sieht uns Bernkastel-Kues froh und heiter auf dem riesigen Parkplatz ein Parkloch suchen. Anschließend sieht Bernkastel-Kues Marion, nicht mehr ganz so heiter kilometerweit zum Parkscheinautomat laufen, weil der in der Nähe defekt ist. Derweil sehen mich hunderte von Touristen aus aller Herren Länder mit Tobi Männergespräche führen.

BildeinblendungSa 31.03.2018
Unser Rundfahrplan sieht noch einen Abstecher nach Wittlich vor. Dazu verlassen wir die Mosel und fahren in das Mosel- Seitental der Lieser. Auf einem Parkplatz gegenüber eines Einkaufcenters lassen wir unser Auto ruhen. Marion muss, mal eben und ganz kurz, Zahncreme kaufen. Das dauert etwa 30 Minuten, in denen ich die Krise bekomme und an meinem – oder besser ihrem – Verstand zweifle. Es macht echt Freude, sich die Beine in den Bauch zu stehen.
Sie kommt dann doch wieder, bevor ich in der Sonne verdampft bin.
Es geht bergab durch die Fußgängerzone in die Altstadt. Der Marktplatz glänzt mit hübschen Patrizier- und Bürgerhäusern aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert. Auffällig ist hier das Alte Rathaus, ein imposanter Renaissancebau von 1647. Heute befindet sich die städtische Galerie für moderne Kunst in dem Gebäude.

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