Immer wieder Mosel

BildeinblendungDie Mosel hat mal wieder gerufen und wir sind dem Ruf kurz vor Ostern gefolgt. Versüßt mit viel Sonne, konnten wir eine schöne Woche genießen.

BildeinblendungTag 1 – 14.04.19
Weißmühle
Freie Bahn bei unserer Anfahrt am Sonntag in die Weißmühle.
Kein Stau behindert uns und so kommen wir, gemütlich fahrend, am frühen Nachmittag im vier Sterne Hotel über Cochem an. Das Hotel liegt im Tal der wilden Endert, mitten im Wald und ist nur über eine schmale Straße erreichbar. Bis Cochem sind es etwa drei Kilometer. Direkt hinter dem Hotel beginnt der Wald und der Bach rauscht am Hotel vorbei. Das wildromantische Enderttal ist ein Seitental der Mosel.

BildeinblendungTag 2 – 15.04.19
Im Martental
Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet stärkt uns für den heutigen Erkundungstag.
Das Hotelpersonal hat uns einen Tisch im ruhigen Vorraum des Restaurants reserviert. Tobi freut sich tierisch, dass er mit darf und bleibt brav unter dem Tisch liegen. Marions Gluten freies Brot liegt bereit und die entsprechenden Brötchen werden frisch gebracht. Auch hier staunen wir über die zuvorkommende und freundliche Behandlung. Die nette Dame liest uns fast die Wünsche von den Augen ab. Da fühlt man sich wohl.

BildeinblendungTag 2 – 15.04.19
Im Rausch der Rausch
Nach der kleinen Kirchenbesichtigung wird Peter zum Pilgermarsch gezwungen.
Im Martental, dem Tal der wilden Endert soll es rauschen und somit muss Peter der Ursache auf dem Grund gehen. Auf dem Grund gehen ist ein etwas verfänglicher Ausdruck, denn dabei würde ich nasse Füße bekommen. Der Grund ist der Wasserfall, genannt die Rausch, der dort unten herabstürzt. Aber bevor wir das Naturspektakel bewundern können, müssen wir pilgern. Der entlang der Endert verlaufende Wanderweg gehört zum 75 km langen Karolingerweg von Prüm nach Cochem. Der Weg ist mit der Jakobsmuschel als ein Jakobsweg gekennzeichnet. Wir starten unsere Pilgerwanderung am Pilgerstein, der von der St.-Matthias-Bruderschaft Mayen gestiftet und vom Bildhauermeister Achim Hippel gestaltet wurde.

BildeinblendungTag 2 – 15.04.19
Valwig, Cochem
Den sonnigen Tag wollen wir nicht ungenutzt vorrübergehen lassen.
Es erweist sich als recht schwer, noch von uns ungesehene Orte zu finden, also steuern wir noch einmal Cochem an. Auf dem Weg dorthin machen wir kurz Rast in Valwig. Auf früheren Reisen waren wir schon in dem kleinen Moselstädtchen. Es hat sich nicht viel verändert. Auf dem Wiesenstreifen entlang der Mosel finden wir eine freie Bank, die aber laut zischend von einem großen weißen Schwan bewacht wird. Nee, bei der Satzstellung würde ja die Bank zischen, also anders…
Auf den Wiesenstreifen entlang der Mosel finden wir eine freie Bank, die aber von einem großen weißen Schwan laut zischend bewacht wird.

BildeinblendungTag 3 – 16.04.19
Ediger-Eller, Zell
Frühstück, ich komme.
Gut ausgeschlafen schwingen Tobi und ich uns die Treppen hinab nach unten und machen unseren Morgenwaldspaziergang, bevor wir uns an unseren reservierten Tisch begeben. Sofort wird der Kaffee gebracht und Marion bekommt ihren Tee. Das glutenfreie Brot ist auch schon unterwegs. Auf zum hervorragenden Frühstücksbuffet. Selbst Tobi benimmt sich vier Sterne gerecht und reckt stolz seinen Kopf unterm Tisch, ohne einen Muck von sich zu geben.
Es ergibt sich die Frage, wohin heute? Wir entschließen uns, ein wenig an der Mosel entlang zu fahren.

BildeinblendungTag 4 – 17.04.19
Römergräber, Bremm
Den Morgen starte ich wieder mit Tobi und unserem Morgenspaziergang in den Wald der wilden Endert.
Unser Tisch ist wieder schon hübsch hergerichtet und wir werden den Service vermissen, denn gleich werden wir auschecken und das nächste Hotel anfahren.
Bremm ist unser nächstes Ziel. Der kleine Ort liegt nur einige Kilometer entfernt. Da es noch zu früh zum Einchecken im Hotel Hutter ist, werden wir noch ein paar Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Bremm besuchen. Ein Hinweisschild „Römergräber“ führt uns in der Nähe von Ediger-Eller und der Ortschaft Nehren steil serpentinenartig in höheren Regionen.

BildeinblendungTag 4 – 17.04.19
Marienburg
Auch ohne Begleitung finden wir unser Zimmer.
Der Flur davor ist dunkel und auch das Zimmer kann man nicht als lichtdurchflutet bezeichnen. Der Blick aus dem Fenster führt auf eine schmale Seitengasse und wird dort von einer Hauswand je abgebremst. Für 2 Nächte stört uns das nicht. Uns stört mehr, dass Tobi nicht mit in den Speisesaal darf. Die Empfangsdame meinte dazu, “Sie sind allein da hinten, es macht also nichts, wenn ihr Hund bellt“. Es wird für Tobi nun das erste Mal sein, dass er im Hotelzimmer allein bleiben muss. Schauen wir später mal, was passiert.
Da wir Bremm ja schon kennen, setzen wir unsere Sehenswürdigkeitssuche fort.

BildeinblendungTag 5 – 18.04.19
Kloster Machern
Diesmal gibt es das Frühstücksbuffet inmitten von Holländern.
Das Buffet ist okay, aber die Auswahl kommt nicht an das Buffet der Weißmühle heran. Aber es gibt wieder diese geilen Eier. Bei unserem Besuch vor ein paar Jahren hatte ich ein solches Ei mit zum Tisch genommen und wollte es schön köpfen. Ich legte es akkurat auf meinem Teller, schwang säbelartig mein Messer, lächelte noch einmal das Ei freundlich an und schlug zu. Erstaunt bemerkte ich nun, dass dieses blöde Ei noch roh war und ich Glück hatte, dass das Ei, nun fein verteilt auf dem Teller und nicht auf dem Tisch lag. Schöne Sauerei. Die Eier muss man hier selber kochen

BildeinblendungTag 5 – 18.04.19
Schloss Lieser
Unsere Fahrt führt uns weiter durch das, für uns altbekannte Bernkastel-Kues und durch das uns noch unbekannte Lieser.
Als wir durch Lieser fahren (benannt nach der Lieser, die in die Mosel mündet) bemerken wir rechts ein schlossähnliches Gebilde hinter einem Zaun. Da wir schon vorbeigeflutscht sind, machen wir die Wende und parken dann gegenüber. Neugierig begutachten wir unseren Fund. Hinter dem Zaun sehen wir Schloss Lieser, ein prächtiges Gebäude. Es entstand von 1884 bis 1887 im Stil des Historismus. Schloss Lieser war früher im Besitz des Industriellen Eduard Puricelli, der im Gasgeschäft tätig war.

BildeinblendungTag 5 – 18.04.19
Piesport Römerkelter
Nach der Kirchenbesichtigung sehen wir uns in Piesport um.
In ein paar hundert Meter Entfernung soll es einen Römerkelter geben. Entlang der Mosel machen wir uns auf dem Weg. Unter blühenden Bäumen sitzt eine Schar älterer Damen, am Moselufer schnatternd in der Sonne. Ansonsten umgibt uns wohltuende Ruhe auf dem Weg zur großen, alten Anlage der Römer. Ein Weg biegt rechts ab und schon liegt die größte römische Kelteranlage nördlich der Alpen vor uns.

BildeinblendungTag 5 – 18.04.19
Panoramastraße

Vom Parkplatz bei St. Michael fahren wir aus die Stadt. Es geht steil bergauf, wir sind auf der Panoramastraße.
Der Kia zieht uns widerstrebend die Serpentinen hinauf. Eine Wahnsinnsaussicht breitet sich rechts von uns aus. Die erstbeste Möglichkeit, rechts zu halten wird genutzt um ein Foto zu machen. 500 Meter weiter gibt es einen Parkplatz, also kann ich nun richtig halten. Der kleine Platz ist schon von einigen Autos belegt. Leute stehen am Holzgeländer und machen Fotos. Wir gesellen uns dazu. Der Blick ins Moseltal mit der Moselschleife ist gigantisch. Unter uns liegt, klein wie eine Spielzeugstadt Piesport mit der Moselbrücke.

BildeinblendungTag 6 – 19.04.19
Rhens, Bad Hönningen

Der Tag beginnt mit Tobis „Gassigang“, der nicht in die Gasse, sondern an die Mosel führt.
Bewaffnet mit Hundekotbeuteln genieße ich die frische Morgenluft. Tobi muss anschließend wieder im Zimmer bleiben, wir gehen frühstücken in den gut gefüllten Frühstücksraum. Ich kämpfe mich durch niederländische barrierebildende Menschenmassen zum Buffet durch. Ein bisserl unfair tanze ich von Wurst zu Käse, schwinge um müde Holländer herum zu den Brötchen, grabsche Amsterdamer Greisen die Butter vor den Fingern weg und lasse alles auf unseren, Gott sei Dank für uns reservierten Tisch schweben. Nun noch zurück und Kaffee aus dem Automat in die Tasse zapfen. Wieder um die holländischen Buffetkrieger tanzen und dabei den Kaffee nicht verschütten. Geschafft, frühstücken.

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