Horb_1Das Schöne ist immer oben... Teil 1

Mittwoch, 23.07.14

Ich bin noch nicht im Urlaub angekommen und habe schlecht geschlafen. Das Frühstück ist wieder hervorragend, doch meine Laune hebt es nur unmerklich. Das bekommt dann leider Marion zu spüren, als sie uns nach Horb am Neckar führt. Aus dem Auto, aus dem Parkhaus und Treppen bergauf. Mein Astralleib ist für Berge noch nicht eingerichtet und 400 Synapsen schließen kurz. Ich meckere Marion an (obwohl sie ja nichts dafür kann) und so haben wir beide unwahrscheinlich gute Laune, als wir oben ankommen.

Horb, um 1090 erstmals erwähnt, ist Große Kreisstadt. Davon merken wir weniger, denn die Altstadt liegt auf einem Hügel und dort befinden wir uns. Hier steht das reich bemalte Rathaus.

Haigerloch_9Als nächste Station ist Haigerloch geplant. Wir parken furchtlos am Atomkeller und riskieren eine erhöhte Strahlendosis. Im Atomkeller findet sich der Nachbau eines Forschungsreaktors des 2. Weltkrieges. Aber deswegen haben wir Haigerloch nicht angesteuert. Über der Stadt befindet sich Schloss Haigerloch. Hinauf führt eine Treppe mit etwa 145 Stufen (ich habe versucht sie korrekt zu zählen). Na, Freunde, was sagt uns das? Richtig, Peter packt seine Cam fester und erklimmt das kleine Treppchen. Hier oben befindet sich auch die Schlosskirche, die natürlich renoviert wird, wenn wir kommen. Trotzdem schleiche ich mich in die Baustelle und erhasche einen Blick auf einen Innenraum, der komplett eingerüstet ist. Mist.
Das Schloss selber ist nun ein Hotel. Das schauen wir uns zwangsweise nur von außen an.
Auf der anderen Seite befindet sich der Römerturm, ältestes erhaltenes Baudenkmal der Hohenzollern und Wahrzeichen von Haigerloch. Dort fahren wir hin, man soll es ja nicht übertreiben. Belohnt werden wir mit einem erhabenen Blick über Haigerloch und auf das Schloss.
Hier oben befindet sich auch die Wallfahrtskirche St. Anna. Da wir schon mal hier sind, werfen wir auch einen Blick in die Kirche. Wir erfahren: Die St. Anna Kirche in Haigerloch wurde 1756 fertiggestellt und geweiht. Schon zuvor gab es an dieser Stelle eine Kirche mit dem Gnadenbild der Mutter Anna.