Wöltingerode und Blankenburg

Kloster_7Die Nacht war warm und der Schlaf daher etwas unruhig. Noch mit Schlaf in den Augen schlendern wir zum gut gefüllten Frühstücksbuffet, das kaum Wünsche offen lässt. Sogar Waffeln kann man sich frisch backen.

Auf dem Weg nach Quedlinburg liegt das Kloster Wöltingerode und das Städtchen Blankenburg. Effizient wie Marion nun mal ist, haben wir gestern auf dem Weg nach Quedlinburg an beiden Orten halt gemacht.

Das Klostergut Wöltingerode liegt bei Vienenburg im Landkreis Goslar. Das Kloster wurde als Benediktinerkloster gegründet, danach übernahmen es die Zisterzienserinnen. Heute wird das Kloster als Klosterhotel mit Gastronomie und für eine Brennerei genutzt. Wir schlenderten einmal ums Kloster herum und schauten in den Schnapsladen. Damit wir keine Schnapsnasen bekommen, haben wir keinen Schnaps mitgenommen.

Blankenburg_24Das nächste Ziel war dann Blankenburg in Sachsen-Anhalt. Über der hübschen Stadt thront das Schloss. Zu DDR- Zeiten war der frühere Landkreis Blankenburg zwischen den Besatzungszonen zerrissen. Der größere Teil wurde der DDR zugesprochen.

Auf dem Weg zum Schloss treffen wir einen älteren Einheimischen, der uns redselig aus der Geschichte des Schlosses erzählt und uns alte Fotos von den früheren Besitzern zeigt. Der gute Mann arbeitete früher im Schloss und hat die Fotos vor der Vernichtung bewahrt.

Da Schlösser und Burgen fast immer in luftigen Höhen herumhängen, darf ich wieder einmal viele Treppenstufen und steile Berge erklimmen. Im Schloss gibt es nichts zu sehen, da Sonntag ist. Aber wir können einen tollen Blick über Blankenburg werfen.

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So, wir haben unser Frühstück beendet. Schauen wir uns jetzt Quedlinburg an.