Semper Opa

Semper OperHeute haben wir volles Innenguckenprogramm.

Als nächstes steht die Semper Oper auf unseren Eintrittskarten. Bevor wir die Stätte der Sangeskunst betreten, gönnen wir uns noch einen Kaffee im italienischen Dörfchen. Dort stehen schon die Stühle und Tische draußen im Sonnenschein. Freundlicherweise mit Decken auf den Sitzflächen. Ein Tribut an das doch noch nicht wirklich frühlingshafte Wetter, die wir aber im Sonnenschein nicht brauchen.

Vor der Semper Oper sammelt sich eine Schulklasse mit entsprechender Lautstärke, die aber eine andere Führung nutzt. Glück gehabt!
Wir werden mit ein paar anderen eine ruhige und lustige Führung genießen. Meine Gelenke schmerzen und ich überlege, ob ich langsam zum Opa werde. Der Opa in der Semper Oper, der Semper Opa.

Marion flüstert eine kleine Litanei vor sich hin und ich meine so etwas wie:
"Bitte, lass keine Adonisfigur in der Oper stehen", zu verstehen. *ggg

Eine nette Frau Krause führt uns mit viel Fachwissen, aber auch mit viel Humor, durch die Oper. Wir erfahren, dass Marmorsäulen nicht unbedingt Marmorsäulen sein müssen. Dass das Sein des Theaters meist Schein ist.
Trotzdem ist diese fantastische Täuschung einfach beeindruckend.Semper Oper_24

Die Bilder an der Decke wurden nicht an die Decke gemalt. Gemalt wurden sie auf Leinwand und diese dann in die Decke eingepasst. Dadurch brauchten die anderen Arbeiten für die Deckenmalerei nicht unterbrochen werden und es wurde Zeit eingespart.
Die Holzvertäfelung ist kein Holz. Die Maserung wurde von einem Malermeister, Pinselstrich für Pinselstrich, aufgemalt, - jahrelang.
Wir haben Glück, der Schmuckvorhang ist unten und wir können diesen reich verzierten Lappen bewundern. Da Peter eine Fotolizenz erworben hat, glüht wieder der Auslöser der Kamera.

In der Semper Oper


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