3C) Residenzschloss und Kathedrale

ResidenzschlossIn Dresden_185Wir ziehen am Residenzschloss vorbei, das rechts von uns liegt. Das Dresdner Schloss war das Residenzschloss der sächsischen Kurfürsten und Könige. Als Stammsitz der Wettiner war es ab dem 16. Jahrhundert prägend für die kulturelle Entwicklung Dresdens. Es ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Alle Stilrichtungen von Romanik bis Historismus haben ihre Spuren an dem Bauwerk hinterlassen.

Dann erschlagen uns fast die drei heiligen Gefalteten der Katholische Hofkirche, seit 1980 Kathedrale Sanctissimæ Trinitatis (Kathedrale der heiligsten Dreifaltigkeit), Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen sowie eine Stadtpfarrkirche Dresdens.

Die Katholische Hofkirche wurde unter Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen durch Gaetano Chiaveri von 1739 bis 1755 im Stil des Barocks errichtet. Im Jahr 1964 bereits zur Konkathedrale erhoben, wurde sie 1980 durch den Umzug des Bischofs von Bautzen nach Dresden zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen.

Als ehemalige Hofkirche ist sie durch einen Übergang mit dem Residenzschloss verbunden. Sie entstand nahezu gleichzeitig mit der evangelischen Frauenkirche, die 300 Meter entfernt den Neumarkt prägt.

Unser Stadtführer erklärt uns die eigenartige Bauform der Kirche und führt uns zur Vorderfront. Hier sehen wir einen schmalen Kirchenbau, der sich harmonisch ins Stadtbild einfügt. Dann führt er uns zur Elbbrücke und von hier sehen wir die wuchtige Breitseite der Kirche. Durch die ovale Bauform des Kirchenturms wird dieser optische Trick möglich.Dom

Hintergrundinfos:

Mehr zur Kirche auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Katholische_Hofkirche


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